Sozialcourage

Geschichte

Die Stadt Peitz in der Wendezeit

Zeitenspringer in PeitzDie Mädchen und Jungen präsentieren ihre Ergebnisse voller Stolz der ÖffentlichkeitTorsten Bognitz

In der Schule lernt man Geschichte oft nur aus Büchern. Anschaulich wird es jedoch nur, wenn man sich damit intensiv beschäftigt und das daraus erforschte Wissen nach außen trägt. Und wenn es dann noch junge Leute im Alter von 13 Jahren machen, hat das Fach "Geschichte" in der Schule gleich eine andere Bedeutung!

Das sahen auch sieben Jugendliche aus der Oberschule "Peitzer Land" so, denn sie befassten sich in diesem Jahr im Rahmen des Programmes "Zeitensprünge" mit einem geschichtlich-regionalen Thema "Die Stadt Peitz in der Wendezeit". Betreut wurden sie dabei von Heike Zoch, Mitarbeiterin Cari-Treff Peitz / Caritas Cottbus, Manuela Wünsche, Schulsozialarbeiterin "Oberschule Peitzer Land", Marion Melcher, Jugendkoordinatorin Amt Peitz, sowie bis zu ihrem Weggang vom Cari-Treff Peitz Doreen Riese.

Viel Zeit investiert

Für den zeitlichen Rahmen überlegten sich die Jugendlichen einen Plan, wie sie ihr Projekt überwiegend außerhalb der Schule bewältigen wollten. Dabei merkten sie, dass viel außerschulische Zeit eingeplant werden muss! So wurden zahlreiche Nachmittage, viele Freizeiten und einige Ferientage genutzt, um ein wirkliches anschauliches Ergebnis zu erzielen. Grundlage für die Umsetzung war die Teilnahme an Workshops zum Thema Fotografie, zur Führung eines Interviews und zur Layout-Gestaltung, an denen alle Jugendlichen teilnahmen. Dann ging es auf die Suche von Bildmaterial zum Beispiel in Archiven, in der Amtsbibliothek, im Rathaus, bei Privatpersonen oder selbst zu Hause, um damit dem Projekt einen geeigneten Rahmen zu geben. Ein weiterer Schritt waren die Überlegungen, wer, wie, wo und wann interviewt werden soll. Nicht ganz so toll war die Zeit, als die Interviews verschriftet werden mussten, aber auch das wurde gut auf alle Schüler aufgeteilt.

Erwartungen voll erfüllt

Ein Wow-Effekt und viel Erstaunen konnte man in den Gesichtern der Mädchen und Jungen bei den Interviews direkt erkennen, wenn ihr Interviewpartner ehrlich antwortete. Anhand der Fotos erkannten die Jugendlichen erst einmal deutlich, wie sich die Stadt Peitz positiv veränderte. Auch die Bedeutung, die Wiedervereinigung miterlebt zu haben, führte noch einmal bei den Gesprächspartnern sowie bei den Jugendlichen zum Nachdenken. Die Entwicklung während der Wendezeit war für viele von Angst und großen Erwartungen geprägt. Themen wie Bildung, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik waren Grundlage für die Roll-Ups, wo die Schüler das Layout gestalteten. Als die fertigen Roll-Ups kamen, war in den Gesichtern der Mädchen und Jungen zu sehen, dass ihre Erwartungen voll erfüllt wurden. Die Augen funkelten und man sah, wie sie sich mit dem Thema voll identifizierten.

Ergebnisse präsentiert

Am 19. November 2016 folgte dann der große Höhepunkt, die "Jugendgeschichtsmesse" in Potsdam, wo die Jugendlichen das erste Mal ihre Ergebnisse vorstellten. Noch mehr Aufregung spürte man aber bei der Vorstellung am 22. November 2016 in der Amtsbibliothek in Peitz. Geladen waren Menschen aus Politik, Amt, Gesellschaft, Schule und selbstverständlich die Interviewpartner aus der Region. Selbstverständlich kam auch die Initiatorin des Programmes "Zeitensprünge" Sandra Brenner. Die Vorführung und die Roll-Ups haben die Schüler toll vorbereitet und präsentiert. Für die Begleiter der ganzen Aktion ist nicht nur das Ergebnis sehenswert. Auch die Entwicklung der Jugendlichen, die über sich hinauswuchsen, zeigt, dass anschauliche Geschichte ganz viel Wert hat.
Also DANKE an die Zeitenspringer!

 

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