Sozialcourage

Erzbistum Paderborn

Anlaufstelle für Hilfsbedürftige

Matthias Neuper stellte einige Aufgaben der Bahnhofsmission vor. Ein Gebärdensprachdolmetscher übersetzte für hörbehinderte Menschen. Matthias Neuper stellte einige Aufgaben der Bahnhofsmission vor. Ein Gebärdensprachdolmetscher übersetzte für hörbehinderte Menschen. (Foto: Brokmeier)

Mit der Eröffnung der vierten ökumenischen Bahnhofsmission im Erzbistum Paderborn kommen jetzt zwei weitere Eigenschaften hinzu: Anlaufstelle für hilfebedürftige Menschen und sozialer Netzknoten in einem umfassenderen Hilfesystem.

Träger der Bahnhofsmission sind der Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont sowie die Stiftung "Herberge zur Heimat". Letztere stellt mit Benjamin Morise den hauptamtlichen Mitarbeiter. Finanziert werden soll die Bahnhofsmission durch Spenden. Ehrenamtliche Mitarbeiter sollen für die ökumenische Teamarbeit gewonnen werden. Denn die Bahnhofsmission Lippe will auch mobil im ganzen Kreisgebiet tätig sein. "Unser Anliegen ist es, Menschen im Kreis Lippe bei kleinen und großen Notlagen auf dem Weg zu unterstützen", sagen Caritas-Vorstand Elisabeth Montag und "Herberge"-Leiter Matthias Neuper. Die Bahnhofsmission werde Menschen mit Beeinträchtigungen oder in sozialen Schwierigkeiten unterstützen. Dieses Angebot gelte auch für Flüchtlinge: "Viele brauchen Unterstützung, um den öffentlichen Personenverkehr zu verstehen und korrekt zu nutzen."

In Deutschland gibt es derzeit Bahnhofsmissionen an mehr als 100 Orten. Im Erzbistum Paderborn sind es neben Lage noch Bielefeld, Dortmund und Paderborn. 

 

 

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