Schwerpunkt

Stell mich an, nicht aus!

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

 

Zwei Frauen im Porträt / BAG IDA

Videointerviews

„Stell mich an, nicht aus!“

Die Jobcenter konzentrieren sich auf die rasche Vermittlung von Arbeitslosen, die vor kurzem noch einen Job hatten. Menschen mit brüchigen Berufsbiografien und sozialen Schwierigkeiten bleiben draußen. Stellvertretend für viele Langzeitarbeitslose in Deutschland erzählen diese sechs ihre persönliche Geschichte. mehr

Kommentar: Was meinen Sie?

neue caritas Kommentar

Mehr Aufklärung ist nötig

Arbeitslosengeld-Bescheide sind oft intransparent und unverständlich. Entsprechend schwer ist es für Arbeitslosengeld-Empfänger, ihre Rechte durchzusetzen. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Direktorin des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart, fordert frühzeitige Beratung und Rechtsvereinfachung. mehr

neue caritas

Förderung geht oft an der Lebenswirklichkeit vorbei

Die Arbeitsgelegenheiten, vor zehn Jahren als Instrument für arbeitsmarktferne Menschen ins Leben gerufen, werden immer mehr reglementiert und deshalb weniger genutzt. Eine Alternative zu dieser niedrigschwelligen Förderung ist aber auch nicht in Sicht. mehr

Stellungnahme

Armut wirksam bekämpfen

Wer ist arm? Was muss Politik tun, um Armut wirksam zu bekämpfen? Welche Beiträge kann die Caritas als Wohlfahrtsverband leisten? Ausgehend von diesen Fragen hat der Deutsche Caritasverband Vorschläge zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung entwickelt. Anlass ist die bevorstehende Halbzeitbewertung der EU 2020-Strategie. mehr

neue caritas

Das Gefühl, wieder gebraucht zu werden

Geförderte Beschäftigung kann ein sinnvolles Angebot sein, um die Lebenslage von langzeitarbeitslosen Menschen zu verbessern. Doch was passiert, wenn die Förderung endet, und wie nehmen die Betroffenen ihre Tätigkeit wahr? mehr

Stellungnahme

Vorschläge zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

Wie kann man langzeitarbeitslosen Menschen wirksam helfen? Darauf haben die Parteien unterschiedliche Antworten, die von kleinteiligen Verbesserungen bis hin zu grundsätzlichen Änderungen der Hilfesysteme reichen. Der Deutsche Caritasverband hat die Vorschläge im Rahmen einer Anhörung des Ausschusses Arbeit und Soziales bewertet. mehr

Video-Startbild "Stell mich an, nicht ab!"-Aktion in Langenfeld

Videos

Wenn Langzeitarbeitslose auf die Straße gehen

An vielen Orten in ganz Deutschland tauchen die schwarzen Pappfiguren der Aktion "Stell mich an, nicht ab!" auf, die 2013 von Katholischer Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit und Caritas durchgeführt wurde. Sie verweisen auf die Situation von langzeitarbeitslosen Menschen. Hier sehen sie Videos von einigen Aktionsorten. mehr

Beatrix Herrlich vom Diözesan-Caritasverband Hildesheim / Foto: Röpke

Interview

Werkverträge schaffen unwürdige Arbeitsverhältnisse

Der Niedriglohnsektor wächst und befristete Arbeitsverhältnisse nehmen zu – mit schlechten Folgen nicht nur für die Arbeitnehmer, sondern für die gesamte Volkswirtschaft, sagt Beatrix Herrlich vom Diözesan-Caritasverband Hildesheim in einem Interview mit der Hildesheimer Kirchenzeitung. mehr

Portrait von Albert H. / (c) DCV/IDA

Im Porträt

Kein Job – keine Perspektive

Keiner von ihnen wollte arbeitslos werden. Schon gar nicht so lange, dass der Anschluss ans "normale Leben" verloren geht. Doch eine Krankheit, psychische Probleme, die Insolvenz eines Arbeitgebers oder andere Gründe haben diese zehn Männer und Frauen in eine schwierige Lage gebracht, mit der sie nun irgendwie leben müssen. mehr

KNA / Oppitz

Im Portrait

„Ich hatte mich ziemlich aufgegeben“

Manfred Sauer* ist 49 Jahre, lebt allein und bezieht seit 2006 Arbeitslosengeld II. Er ist gelernter Heizungs-und Lüftungsbauer, hat nach der Lehre aber als LKW-Fahrer gearbeitet. Den Arbeitsplatz hat er verloren, als er wegen starker Rückenprobleme nicht mehr arbeiten konnte. mehr

zwei Männer beim Möbel packen / Pedro Citoler

Im Portrait

Zur Arbeit gehen wie die meisten anderen auch

Dennis ist 39 und lebt seit drei Jahren von Arbeitslosengeld II. Warum er in die "Hartz-Schiene" gerutscht ist, will er nicht ausführlich schildern. Nur so viel: Das Schicksal hat es nicht gut mit ihm und seiner Familie gemeint. mehr

KNA / Oppitz

Im Portrait

Schritt für Schritt in die Normalität

Sandra Merzig ist 34 Jahre alt und lebt allein. Nach dem Abitur hat sie Romanistik und Betriebswirtschaftslehre studiert. Während des Studiums erkrankte sie an einer Psychose. Lange Klinikaufenthalte waren die Folgen, viele Jahre lang war Sandra Merzig krankheitsbedingt arbeitsunfähig. mehr