Sozialcourage

Barmherzigkeit

Zukunft von Kirche und Caritas

Liebe Leserin, lieber Leser,

Portrait Michael StanderaMichael Standera, DiözesancaritasdirektorJutta Lehmann

ein großes Thema in unserer heutigen Zeit ist auch die "Zukunft unserer Kirche". Es gibt viele Veränderungsprozesse und dabei wird auch deutlich, mit nur strukturellen Veränderungen ist es nicht getan. Auch wir als Caritas sind von diesen Veränderungen betroffen und suchen nach unserem Platz in der Gesellschaft. Wir wünschen uns eine Kirche und Caritas, in der Menschen die Freude am Evangelium erfahren können.
Bei allen unseren Überlegungen können wir uns auf unsere Stärken besinnen und darauf aufbauen.
Die drei Grundfunktionen der Kirche haben sich bewährt: Leiturgia (Gottesdienst), Martyria (Weitergabe des Glaubens) und Diakonia (Werke der Nächstenliebe).
Dort, wo diese drei Funktionen erfahrbar werden - als Bausteine einer lebendigen Gemeinde und Kirche - dort entstehen lebenswerte Orte. Das kann Menschen verändern und hoffnungsvoll machen.
Das "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" will sehr praktisch und lebensnah wirken und zum Einsatz für eine gelebte Nächstenliebe aufrufen. Ganz persönlich können wir uns der Frage stellen: "Bin ich eine lebendige Pforte der Barmherzigkeit?"
In den Beiträgen der Sozialcourage, Ausgabe Herbst 2016, wird berichtet von Frauen und Männern, die sich in den Diensten der Caritas auf den Weg der Barmherzigkeit begeben, mit all den täglichen Belastungen, aber auch mit einem positiven Erfahrungsschatz. Wir alle sind eingeladen, bei den Aufgaben der Kirche und Caritas mitzuwirken, damit wir auch in Zukunft nahe bei den Menschen sind.

Herzlichst,
Ihr Michael Standera

Sozialcourage

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