Katastrophe und Resilienz
Vor fünf Jahren: die überflutete Delsterner Straße in Hagen. (Foto: Archiv/Julia Lingor)
Das Rauschen des Wassers, der stetige Regen, dazu immer wieder Martinshorn der Feuerwehr haben sich bei vielen Menschen ebenso eingeprägt wie das Gemisch aus Schlamm- und Benzingeruch. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe ist die Erinnerung lebendig. Die Tage im Juli 2021 haben die Region geprägt.
Die akute Katastrophenhilfe ist längst Geschichte, zum Jahrestag dominieren Rückschau und Gedenkveranstaltungen. Die Unterstützung für die betroffenen Menschen jedoch bleibt. Die Hochwasserhilfe der Caritas verändert sich, die verschiedenen Projekte und Einrichtungen setzen nun den Fokus auf Vorbeugung und Stärkung der Resilienz besonders in der armutsgefährdeten Community. Das Wasser ist weg, das meiste wieder aufgebaut - nun geht es darum, auf neue Krisen vorbereitet zu sein - mehr dazu auf den folgenden beiden Seiten.