Anders helfen

Lotterien finanzieren soziale Projekte

Auch im Jahr 2016 bewiesen die Soziallotterien ihren großen Stellenwert für die Finanzierung der Freien Wohlfahrtspflege. Allein die Dienste und Einrichtungen der Caritas erhielten Zuschüsse in Höhe von rund 48,5 Millionen Euro. Die Verwirklichung von innovativen Projekten wäre oftmals ohne die Förderung durch die Soziallotterien nicht möglich. Im Jahr 2016 stieg die Fördersumme um 13,6 Prozent im Vergleich zu 2015 an. Zu dem Anstieg trug vor allem das Deutsche Hilfswerk bei.

Deutsche Fernsehlotterie

Logo der Deutschen Fernsehlotterie

Der Deutsche Caritasverband erhielt im Jahr 2016 von der Deutschen Fernsehlotterie (ehemals "Ein Platz an der Sonne") insgesamt 18,6 Millionen Euro für die Förderung von 80 Projekten und 56 Investitionsmaßnahmen. Davon entfielen knapp die Hälfte der gewährten Mittel auf die Altenhilfe. 40 Prozent gingen in die Arbeit mit Flüchtlingen, was vor allem durch ein stark vereinfachtes Antragsverfahren möglich gemacht wurde.

Die Stiftung Deutsches Hilfswerk erhält die Erlöse aus Deutschlands ältester Soziallotterie und gibt diese an die Caritas und andere Wohlfahrtsorganisationen weiter. Die Stiftung wurde 1967 vom Norddeutschen Rundfunk im Auftrag der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände gegründet. Rund 40 Prozent der Loseinnahmen fließen in soziale Einrichtungen. Schwerpunkte der Förderung sind die Altenhilfe und Hospize. 

Aktion Mensch

Logo der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch fördert seit mehr als 50 Jahren die Arbeit der Caritas mit behinderten und sozial benachteiligten Menschen. Die Gelder fließen direkt in die Projekte der Einrichtungen vor Ort. Im Jahr 2016 erhielten 743 Projekte rund 25,4 Millionen Euro. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Barrierefreiheit, für die die Caritas 1,1 Millionen Euro erhielt.

GlücksSpirale

Soziallotterie Glücksspirale

Die GlücksSpirale stellte der Caritas in Deutschland im Jahr 2016 rund 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützte der Verband die soziale Arbeit in der Alten-, Gesundheits- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe und Psychiatrie, der Familien-, Frauen- und Kinderhilfe und der Migration. Ein Schwerpunkt der Förderung ist die ehrenamtliche Arbeit in der Caritas. Die GlücksSpirale unterstützt zum Beispiel auch die jährliche Kampagne der Caritas.
Die GlücksSpirale wurde 1970 zur Finanzierung der Olympischen Spiele in Deutschland gegründet. Das Grundprinzip der Lotterie hieß damals „Glück für Spieler und soziale Einrichtungen“. Dieser Grundgedanke gilt auch heute. Seit 1976 profitieren Projekte und Aktionen der Caritas und anderer Wohlfahrtsverbände von den Zuschüssen der GlücksSpirale. Als Produkt der 16 Lotterieunternehmen des Deutschen Lotto- und Totoblocks unterstützt die GlücksSpirale die Ziele der Freien Wohlfahrtspflege für mehr soziale Gerechtigkeit und die Wahrung der Menschenwürde. 

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