Berufsporträt

Pflegepädagoge/ -pädagogin

Pflegepädagoginnen und -pädagogen bilden angehende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen, Hebammen und Geburtshelfer sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen aus.

Pflegepädagogen bei der ArbeitFotolia

Zudem sind sie im Fachbereich Medizinpädagogik z.B. an der Aus- und Weiterbildung von Ergotherapeuten/innen, Logopäden und Logopädinnen oder Fachkräften im medizinisch-technischen Assistenzbereich beteiligt. Zu ihren Aufgaben gehört Unterrichtsstunden vorbereiten wie beispielweise in den Fächern Gerontologie oder Psychosomatik sowie Lehrpläne und Lehrprogramme entwickeln. Meist sind sie im Qualitätsmanagement von Gesundheitseinrichtungen, in Organisationen, der betrieblichen Weiterbildung oder in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Tätigkeitsfelder

  • Berufsfachschulen und schulischen Einrichtungen für medizinische Pflegeberufe oder Gesundheitsberufe
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Pflegeheime

Kernkompetenzen

Pflegepädagoginnen und -pädagogen sollten gerne mit Menschen arbeiten und Interesse an pädagogischen Aufgaben haben. Sie benötigen Geduld und Aufgeschlossenheit und sollten anderen Menschen gerne Wissen vermitteln. Selbstbewusstes Auftreten, selbständiges Arbeiten und die Fähigkeit zu planen, zu organisieren und zu koordinieren sind wichtig.

Studiengang

  • Medizin- und Pflegepädagogik

Abschluss

Bachelorabschluss

Studiendauer

Bachelor: 4 - 4 1/2 Jahre

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

  • an Fachhochschulen: die Fachhochschulreife

Darüber hinaus wird in der Regel für die Aufnahme eines Studiums der Pflegepädagogik  eine abgeschlossene Berufsausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Alten-pflege oder Entbindungspflege vorausgesetzt. Zur Aufnahme eines Studiums der Medizinpädagogik wird ggf. eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf, einem medizinisch-technischen Assistenzberuf, einem therapeutischen Heilberuf, einem nicht-ärztlichen Heilberuf oder einem sozialen Beruf vorausgesetzt.

Zudem wählen die Hochschulen ihre Studierenden auch zunehmend durch eigene Zulassungsverfahren aus.

Inhalte des Studiums

Das Studium besteht aus Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Fächern:

  • Lehren und Lernen in Pflegeberufen bzw. Gesundheitsberufen
  • Pflegewissenschaft bzw. medizinische Fächer
  • Gesundheitswissenschaften
  • Beratung
  • Pädagogische bzw. medizinische Psychologie
  • Soziologie
  • Rechtliche Aspekte in Pflege und Lehre
  • Ethik

Darüber hinaus arbeiten die Studierenden an Projekten mit. An Fachhochschulen sind eine oder mehrere Praxisphasen Teil des Studiums.