Erfahrungsaustausch

Flüchtlinge

Zuwanderung als Chance

Ein Videospot entwirft Visionen, was aus Schutzsuchenden werden könnte. „800.000 Flüchtlinge – 800.000 Chancen. Nehmen wir sie wahr.“ Mit dieser Botschaft wirbt die Caritas in Deutschland für Verständnis und Engagement in der gegenwärtigen Flüchtlingssituation. Beteiligen Sie sich mit am Erfahrungsaustausch.

Lösungen und Meinungen gesucht!

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Füllen Sie unsere Demografie-Plattform mit weiteren Lösungen: Projekten, die sich der Willkommenskultur und den Integrationsaufgaben mit Flüchtlingen und Asylsuchenden annehmen. 

Oder schreiben Sie uns Ihre Meinung: Ist Zuwanderung der Rettungsanker im demografischen Wandel? 

Leeres Bahnhofsgebäude / Deutscher Caritasverband e. V./KNA

Statement

Fachkräftebedarf und Zuwanderung in die Region Lausitz

Unsere Gesellschaft wird älter, damit geht auch die Zahl der Erwerbstätigen zurück. Deutschland ist inzwischen ein Einwanderungsland, doch diese Realität wird von vielen noch nicht verstanden oder gesehen. Michael Standera über die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für die sächsische und brandenburgische Region Lausitz. mehr

Fachthema

Land verliert, Stadt gewinnt

Menschen in Einkaufsstrasse / Deutscher Caritasverband e. V./KNA

Menschen in Einkaufsstrasse / Deutscher Caritasverband e. V./KNA

Welche Auswirkungen Migration auf die demografische Zusammensetzung der Gesellschaft hat, ist Thema vieler Studien der Bertelsmann Stiftung. Dabei taucht immer wieder die Frage auf: Kann Migration den Bevölkerungsschwund im ländlichen Raum aufhalten? Die Autorin schildert, welche Bedingungen dazu nötig wären. mehr

neue caritas Kommentar

Krise und Chance zugleich

Kommentar: Was meinen Sie?

Kommentar: Was meinen Sie?

Caritas-Präsident Peter Neher fordert in seinem Kommentar zur aktuellen Flüchtlingslage die Zeit der Asylverfahren zu verkürzen, ohne die Standards auszuhebeln. Er betont, dass die derzeitige Situation nicht nur Herausforderungen mit sich bringe, sondern auch Chancen für unsere Gesellschaft. mehr

11.01.2016 | 14:23  
Irmchen schreibt

Sehr geehrter Herr Standera, Caritasdirektor!
Es ist ja sehr löblich, daß das Bistum Görlitz 100.000 Euro für Flüchtlinge gespendet und einen
Fonds eingerichtet hat.
Ich frage mich aber, hat dieses Bistum in diesem Ausmaß jemals für arme Familien und Ob-
dachlose Deutsche gespendet??
Oder ist ihnen viellleicht entgangen, daß es in Deutschland Armut und Obdachlosigkeit in
Menge gibt??
Es scheint hier in unserem Land so zu sein, daß diese Menschen ständig vergessen und
übersehen werden!!
Wo bleibt da die karholische Kirche bzw. das Bistum Görlitz??
Sie schreiben, daß es eine hoheitliche Aufgabe des Staates ist, daß kein obdachloser
Deutscher unter der Brücke schlafen muß.
Dieser Meinung bin ich auch, aber leider sieht die Wirklichkeit anders aus!
Noch nie hat man sich für diese Menschen von Staatswegen so gekümmert wie für die
Flüchtlinge.
Da ist mit einem Male genügend Geld da!!!
Da muß man sich nicht wundern, wenn unser Volk sich zur Wehr setzt!
Wo bleibt da die Kirche und der Staat??

14.01.2016 | 18:48
Michael Standera antwortet  

Sehr geehrte Frau (leider kann ich Sie nicht mit Ihren Namen ansprechen)

danke für Ihr Interesse an unseren Artikel. Ich kann Ihnen mitteilen und versichern, dass wir als Caritasverband der Diözese Görlitz in den vergangenen Jahrzehnten auch den Menschen helfen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Ich nenne nur die beiden Caritasprojekte in Senftenberg und Weisswasser. Weiterhin bieten wir in allen unseren Regionen den Grunddienst der Allgemeinen Sozialen Beratung an. Hier kommen Menschen mit vielfältigen sozialen Problemlagen zu uns. Wir sind auch im Dialog mit den zuständigen Sozialen Behörden in den Kommunen und bei den Ländern. Hier versuchen wir die Problemlagen anzusprechen und Lösungen zu finden. Das braucht manchmal viel Zeit. In jedem Jahr sammeln wir Spenden für Menschen in unserem Bistum, die soziale Notlagen haben. Wir haben es bisher unterlassen, die Summen immer in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

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27.11.2015 | 18:17  
dsadsd schreibt

Deutschland hätte keinen Bevölkerungsschwund, wenn die Politik mal sachen ändern würde, warum müssen beide elternteile arbeiten gehen? vor 10-15 jahren ging es auch das nur einer arbeiten geht und man musste nicht zum sozialamt rennen um geld zu bekommen. Da reichte ein Arbeiter, der sogar nur hilfsarbeiter war. Kindergeld ist viel zu niedrig, würde man es auf 300-500 euro je kind und monat machen, würden 90% der frauen sofort kinder bekommen

die einzigsten die noch kinder bekommen sind arme leute, reiche bekommen fast garkeine mehr.

Die ganzen Asylanten, nehmen und in 6 monaten bis 1 Jahr 80% der freien Wohnungen weg, und wir müssen jetzt schon in einem Obdachlosenheim wohnen obwohl unser einkommen nicht gerade niedrig ist und wir sind deutsche, der staat bringt es nicht mal fertig seine einwohner mal zum wohlstand zu verhelfen, aber holt alles rein zu uns was nur geht. Dies ist meine persönliche Meinung.

18.02.2016 | 12:41
Sascha antwortet  

Sich erst jetzt darüber beschweren, was vorher immer ignoriert und toleriert wurde, nur weil andere Menschen nun auch Hilfe brauchen, ist ein ziemliches Armutszeugnis. Zuwanderer sind eine Chance. Ich freue mich, dass die Caritas diese Chance zu nutzen versucht. Wer wirklich eine Umverteilung des Reichtums anstrebt, der kann sich nach wie vor in einer Vielzahl an Möglichkeiten daran beteiligen. Das ging übrigens auch vor den Flüchtlingsströmen. Nur da war es ja nicht so wichtig, da war die Konkurrenz in den unteren Schichten schließlich überschaubar?

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