Berufsporträt

Elementarpädagogin / Elementarpädagoge

Elementarpädagoginnen und -pädagogen erstellen für Kinder im Vorschulalter spezielle pädagogische Konzepte und setzen diese gemeinsam mit Erzieherinnen und Erziehern, sowie mit Eltern um. Die Konzepte basieren auf einer Analyse der individuellen Entwicklung der zu betreuenden Kinder.

Elementarpädagogin bei der ArbeitHarald Oppitz / KNA - Deutscher Caritasverband e. V.

Dabei werden beispielsweise Entwicklungsverzögerungen oder –störungen diagnostiziert und entsprechend durch ganzheitliche Förderung behandelt. Zudem haben sie eine beratende Funktion in der sozialen Arbeit mit Kindern und Eltern, z.B. in der Familienförderung. Darüberhinaus leiten Elementarpädagogen/innen pädagogische Einrichtungen wie Kindergärten oder Kindertagesstätten.

Tätigkeitsfelder

  • pädagogischen Einrichtungen für Kinder im Vorschulalter
  • Kindergärten
  • Kindertagesstätten

Kernkompetenzen

Elementarpädagoginnen und -pädagogen sollten Spaß am Umgang mit Kindern haben, sowie ein Interesse an pädagogischen Aufgaben haben. Zudem ist ein Gespür dafür, Menschen systematisch zu fördern und anzuleiten, von Vorteil.

Studiengang

  • Elementarpädagogik
  • Bildung und Erziehung in der Kindheit
  • Pädagogik
  • Erziehungs- und Bildungswissenschaft
  • Soziale Arbeit (mit Schwerpunkt Elementarpädagogik)

Abschluss

Bachelorabschluss

Studiendauer

Bachelor: 3-4 Jahre 

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

  • an Fachhochschulen: die Fachhochschulreife
  • an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife 

Zudem wird an manchen Hochschulen eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgesetzt. Darüber hinaus wählen einige Hochschulen ihre Studierenden auch durch eigene Zulassungsverfahren aus. 

Inhalte des Studiums

Das Studium besteht aus Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Fächern:

  • Bildung und Erziehung in der Kindheit
  • Erziehungswissenschaftliche Grundlagen, Kindheitsbilder und wissenschaftliches Arbeiten
  • Anthropologie, ethische Urteilsbildung, Menschen- und Grundrechte
  • Sozialpolitische und rechtliche Rahmenbedingungen kindlicher Bildung und Erziehung
  • Bildungs- und Erziehungstheorien
  • Entwicklung, Spiel und Lernen in der frühen Kindheit
  • Theorien der Didaktik
  • Soziale Bedingungen des Aufwachsens in der Kindheit

Zudem arbeiten die Studierenden an Projekten mit und nehmen an Exkursionen teil, z.B. in pädagogische Einrichtungen. Vor allem an Fachhochschulen sind eine oder mehrere Praxisphasen Teil des Studiums.