Lösung

Beratung

Caritas-Sprechstunde als erste Anlaufstelle für Rat und Hilfe

Caritas-SprechstundeCaritas Schleswig-Holstein

Die Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) in Schleswig-Holstein und das Sozialreferat des Caritasverbandes für Schleswig-Holstein beschlossen, von Ehrenamtlichen betriebene Anlaufpunkte aufzubauen für Menschen, die in Not geraten sind. Und so entstanden unsere Kontaktstellen mit "Caritas-Sprechstunde".

Zusätzliche "Sprechstunde per Handy"

Der besondere Fokus liegt auf der engen Anbindung an die Kirchengemeinden, der guten Erreichbarkeit und der Niedrigschwelligkeit. Es wurden Räumlichkeiten gefunden, in denen ehrenamtliche Helfer(innen) persönlich und telefonisch ratsuchenden Menschen zur Seite stehen können.

Als zusätzliches Angebot steht die "Sprechstunde per Handy" bereit, um die niedrigschwellige Erreichbarkeit zu erhöhen. Ein Bereitschaftsplan regelt die Handy-Erreichbarkeit. Alle Menschen können die Sozialsprechstunde wahrnehmen, unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Herkunft.

Ehrenamtliche von zentraler Bedeutung

Die nun inzwischen drei Kontaktstellen in Rendsburg, Schleswig und Pinneberg wurden bewusst in Kleinstädten aufgebaut. Sie sollen so auch für Menschen aus dem Umland gut erreichbar sein. Um entsprechend unbürokratisch helfen zu können, sollten die ehrenamtlichen Mitarbeiter(innen) in den Kontaktstellen auf entsprechende Hintergrunddienste (professionelle Beratungsstellen, Kleiderkammern, Tafeln, Besuchsdienste etc.) zurückgreifen können.

Eine sehr gute Vernetzung in der Region und im Sozialraum ist also von großem Vorteil. Sehr wichtig bei einem solchen Projekt ist die kontinuierliche Begleitung und Weiterbildung der Ehrenamtlichen.

Das Projekt Schritt für Schritt

Schritt 1: Räume finden

Die Räumlichkeiten sollten, wenn möglich, nicht im Rathaus oder in anderen kommunalen Gebäuden, sondern in kirchlichen Räumen (Pfarrbüro, Pfarrhaus) eingerichtet werden.

Schritt 2: Anonymität gewährleisten

Die Sprechstunde sollte möglichst anonym zugänglich sein. Aber nicht nur die Anonymität der Hilfesuchenden ist wichtig, sondern auch die Privatsphäre der ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Ist sie nicht gewährleistet, werden Ehrenamtliche außerhalb ihres Dienstes von Hilfesuchenden kontaktiert. Die notwendige Abgrenzung ist dann nicht gegeben.

 

Projektträger:

Caritasverband für Schleswig-Holstein e. V.
Sozialreferat
24113 Kiel
Krusenrotter Weg 37
Tel.: 0431 5902-20
www.caritas-sh.de
schmitz@caritas-sh.de