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Glossar: Migration

Resettlement

Unter Resettlement versteht das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) die dauerhafte Neuansiedlung besonders verletzlicher Flüchtlinge aus einem Erstzufluchtsstaat in einen zur Aufnahme bereiten Drittstaat. Dieser sollte den Betroffenen vollumfänglichen Flüchtlingsschutz gewähren und eine Integrationsperspektive eröffnen. In einem komplexen Prozess wird darüber entschieden, welche Flüchtlinge für das Resettlementverfahren im Erstaufnahmeland ausgewählt werden.

Die Innenminister der Länder und des Bundes haben sich im Dezember 2012 zum ersten Mal für eine permanente Beteiligung Deutschlands an der Aufnahme und Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge aus Drittstaaten ausgesprochen.

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Position des Deutschen Caritasverbandes zum Thema Resettlement

Der Deutsche Caritasverband setzt sich für die Teilnahme Deutschlands an einer regelmäßigen institutionalisierten Neuansiedlung von Flüchtlingen nach den Standards des UNHCR im Rahmen eines gemeinsamen europäischen Resettlementprogramms ein. Ein solches Resettlementprogramm versteht der Deutsche Caritasverband als zusätzliches Element, das keinen Ersatz für das reguläre Asylverfahren darstellen kann.

Eckpunktepapier zur Position des Deutschen Caritasverbandes zum Thema Resettlement

Hintergründe zum Resettlement nach den Standards des UNHCR. Beschreibung der bisherigen Flüchtlingsaufnahme aus dem Ausland durch Deutschland, Schilderung der aktuellen politischen Entwicklungen sowie eine Bewertung der Neuansiedlung besonders vulnerabler Flüchtlinge durch den Deutschen Caritasverband.

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