Richard David Precht

Digitale Revolution

Wir brauchen eine positive Utopie

"Es wird darauf ankommen, dass wir die Kollateralschäden der digitalen Revolution in Grenzen halten", betont Precht beim Abschluss des Kongresses vor rund 700 Teilnehmer(inne)n. Er skizziert am Beispiel intelligenter Zahnbürsten, lächelnder Pflegeroboter oder selbstfahrender Autos wie sich die Digitalisierung in alle Bereichen des Lebens breit macht. Jeder Baustein könne die Menschen weiterbringen und vieles vereinfachen. Doch Precht warnt davor, dass "sozial unsensible Nerds digitale Utopien ausbrüten".

Entscheidend sei, den gravierenden Veränderungen in der Arbeitswelt und dem Wegfall vieler Arbeitsplätze mit einer positiven gesellschaftlichen Vision zu begegnen. Es sei nicht ausgemacht, ob die Digitalisierung unterm Strich zu einer weniger humanen Gesellschaft führe oder die Menschen die gewonnene Zeit dafür einsetzten, das zu tun, was ihnen human wichtig sei. "Beides ist möglich. Es hängt davon ab, wer entscheidet."

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Hintergründe und Methodik

Demografie-Studie der Caritas

13. bis 15. April 2016

Berlin

Caritaskongress zum demografischen Wandel

09.02.2017 | 09:24  
Alwin Bergmann schreibt

Lieber Herr Boos, wie kann ich denn die Agentur von Herrn Brecht kontaktieren?

Vielen Dank, Alwin Bergmann

14.02.2017 | 09:52
Marc Boos antwortet  

Hallo Herr Bergmann, gerne können Sie die Agentur von Herrn Precht kontaktieren. Hier finden Sie die Kontaktdaten www.referentenagentur-bertelsmann.de.

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24.05.2016 | 23:16  
Martin Seiffert schreibt

Tja, da war wohl irgendein Dissens mit Herrn Precht zu groß. Auch ich habe nur einen Teil des Videos gesehen, was mir sehr gefallen hat! Dann plötzlich wurde es schwarz und auf YouTube - wo dieses Video auch erschien - wurde der Text eingeblendet, dass auf Grund eines Urheberrechtsanspruches von Caritas Deutschland das Video nicht mehr verfügbar ist. War Precht zu gierig oder zu wenig katholisch? Spannend.....

24.05.2016 | 23:41
A.Böttcher antwortet  

Oops - und ich hatte geglaubt den Beitrag woanders gefunden zu haben aber jetzt realisiere ich auch das er futsch ist...

25.05.2016 | 09:53
Marc Boos - Online-Redaktion antwortet  

Hallo Herr Seiffert, es gab keinen Dissens mit Herrn Precht. Im Gegenteil: Sein Vortrag hat die Teilnehmer(innen) des Caritaskongresses enorm inspiriert. Leider verfügen wir nicht über die Rechte, den Mitschnitt online zu zeigen. Prechts Agentur hat dies nicht genehmigt. Schade, da Sie nicht der einzige sind, der die Rede gerne noch einmal ansehen wollte.

02.02.2017 | 15:15
Helmut Bickel antwortet  

Schade! Nach soviel Trump wäre Precht eine schöne Abwechslung gewesen. Aber Ökonomie geht vor....

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24.05.2016 | 19:43  
A.Böttcher schreibt

Hallo.
An dieser Stelle war ursprünglich ein anderes Video eingebunden welches dann auch tatsächlich mit dem Titel des Artikels zu tun hatte. Ich habe dieses leider nur zur Hälfte sehen können und wollte mir nun die zweite Hälfte ansehen und kann das "Original" nicht mehr finden.
Ist das ursprüngliche Video noch verfügbar? Wenn ja, wo kann ich es finden?
Gruß
A.Böttcher

25.05.2016 | 09:49
Marc Boos - Online-Redaktion antwortet  

Hallo, in der Tat war hier kurz der Mitschnitt des Precht-Vortrags eingebunden. Allerdings hat uns die Agentur von Herrn Precht untersagt, dieses Video länger online zu lassen. Das ist auch für uns sehr schade, da es enorm viel Interesse daran gab.

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