Freitag, 26. Juni 2026
9:30 -10:30 Uhr
2.1 Mit Storytelling zum Politikwandel: Komplexe Anliegen verständlich und wirkungsvoll präsentieren.
Politische Entscheider:innen sind in der täglichen Realität nur schwer zu erreichen. Und selbst wenn man ihre Aufmerksamkeit bekommen konnten, ist es eine Herausforderung, die komplexen sozialen Problemlagen aus der Praxis so zu vermitteln, dass diese verstanden, erinnert und am Ende auch politisch aufgegriffen werden. Dieser Workshop bietet Ihnen einen Einstieg ins Storytelling und zeigt, wie Sie ihre Erfahrungen aus der Arbeit wirkungsvoll aufbereiten können.
Nach diesem Workshop:
- Wissen sie, warum konkrete Geschichten oft anschlussfähiger sind, als bloße Zahlen.
- Können sie ihre eigenen Themen in aussagekräftige Storys verwandeln.
- Erkennen Sie typische Gelegenheiten des politischen Alltags, in denen sie Ihre Storys gezielt einsetzen können.
Der Workshop richtet sich an alle, die sich stärker in politische Prozesse einbringen möchten.
Durchgeführt von: Caritas Münster - Jugendwohnen
2.2 Die Jugend von heute: faul und unengagiert!? Mit der youndcaritas auf der Suche nach Barrieren und Potenzialen jungem Engagement
Jugendliche gelten oft als faul, unpolitisch und ständig am Handy – doch viele wollen sich engagieren und scheitern an strukturellen Barrieren. Besonders junge Menschen mit Migrationsgeschichte, Flucht- oder Armutserfahrung sowie Behinderungen werden dabei häufig unterschätzt und ausgeschlossen. Der interaktive Workshop macht diese Vorurteile sichtbar, stellt das Projekt „Wir gestalten Zukunft“ vor und lädt zum Austausch darüber ein, wie Beteiligung durch Vertrauen, offene Zugänge und veränderte Strukturen gelingen kann.
Durchgeführt von: Caritasverband im Kreis Wesermarsch e.V.
2.3 Bahnhofsmission bewegt (seit) Generationen
Eine Bühne, zwei Perspektiven, viele bewegende Geschichten: In dieser Session des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V. begegnen sich die neue bayerische Bahnhofsmissionsreferentin Michelle Agler und die langjährige Bundesgeschäftsführung Dr. Gisela Sauter-Ackermann zu einem generationenübergreifenden Austausch darüber, was Bahnhofsmission heute ausmacht.
IN VIA Bayern e.V.
2.4 Früher war alles besser? Wie wir mit der Power der Generationen X, Y und Z gemeinsam Lösungen für eine bessere und zeitgemäße Zukunft entwickeln.
Früher war alles besser? Oder ist jetzt genau der Moment, in dem wir gemeinsam den Unterschied machen? Wenn die Gegenwart laut, komplex und fordernd ist, wächst die Sehnsucht nach „damals“ – nach Übersicht, Sicherheit, Klarheit. Doch die eigentliche Stärke liegt nicht im Rückblick, sondern in dem, was wir heute zusammen auf die Beine stellen!
Durchgeführt von: Barmherzige Brüder Trier gGmbH, BBT-Gruppe
2.5 Von Mensch zu Mensch, von Heute zu Morgen: Wie Inklusion und Nachhaltigkeit Generationen verbinden
Klimawandel, demografischer Wandel und schrumpfende Sozialbudgets: Was unsere 350 Beschäftigten mit Unterstützungsbedarf heute erleben, wird morgen uns alle betreffen. Johanna Schilling zeigt am Beispiel des Weißen Raben, wie Inklusionsunternehmen als gesellschaftliche Frühwarnsysteme fungieren und präsentiert fünf konkrete Erfolgsfaktoren für eine resiliente, inklusive Zukunft. Mit interaktiven Elementen, authentischen Mitarbeiter-Testimonials und wissenschaftlich fundierten Wirkungsnachweisen lädt der Vortrag zur aktiven Vernetzung und Kooperation ein.
Durchgeführt von: Weißer Rabe soziale Betriebe und Dienste GmbH
2.6 Tradition trifft Tempo - Wie Verbände kurzfristiges Engagement ermöglichen können
Immer mehr Menschen möchten sich nur zeitweise engagieren, doch klassische Strukturen stoßen dabei an ihre Grenzen. Im Workshop zeigen wir, wie der Malteser Hilfsdienst mit Analysen, flexiblen Konzepten und digitalen Tools darauf reagiert. Nach einem kurzen Input diskutieren wir gemeinsam Ideen, Herausforderungen und Best Practices für kurzfristiges Engagement und erarbeiten, wie auch traditionelle Verbände neue Wege im Ehrenamt gehen können.
Durchgeführt von: Malteser Hilfsdienst e.V.
2.7 Gesundheit 2040: Welche Erwartungen haben wir an das Krankenhaus und Gesundheitswesen der Zukunft?
Welche Erwartungen haben wir an das Krankenhaus und Gesundheitswesen im Jahr 2040? In dieser interaktiven Zukunftswerkstatt entwickeln die Teilnehmenden in moderierten Kleingruppen konkrete Anforderungen aus drei zentralen Perspektiven: Mitarbeitende verschiedener Generationen, junge Familien und ältere Menschen. Mithilfe strukturierter Methoden werden Ideen gesammelt, priorisiert und verdichtet. Am Ende der Session liegen greifbare Ergebnisse vor, die ein gemeinsames Zukunftsbild abbilden und als Grundlage für strategische Weiterarbeit dienen.
Durchgeführt von: Katholischer Krankenhausverband Deutschland e. V.
2.8 Jung & Alt - Werkstatt für Zusammenhalt
Hier treffen Analoges und Digitales, handwerkliches Tun und innovatives Denken, Jung und Alt aufeinander. Dabei geht es um die Potentiale, die der Austausch und das Zusammenwirken verschiedener Generationen bieten, um den Herausforderungen dieser Zeit zu begegnen. Es geht u.a. um den Umgang mit der Klimakrise, die Finanzierung von Renten und Bildungssystemen, der Verteilung von Care-Arbeit und die verschiedenen Wertehaltungen und Führungsstile im beruflichen Kontext. Gemeinsam weben wir an einer konstruktiven Verbindung der Generationen und erschaffen eine sichtbare Verbindung, einen Schal des Zusammenhalts.
Durchgeführt von: Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V. - youngcaritas
2.9 Generationengerechtigkeit und Zusammenleben: Erfahrungen aus dem Globalen Süden
Wie gelingt Generationengerechtigkeit weltweit? Im interaktiven World-Café diskutierst Du mit Stipendiatinnen und Stipendiaten des KAAD aus Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Osteuropa. Wir sprechen über das Zusammenleben der Generationen aus globalen, interkulturellen und interreligiösen Perspektiven: Bring Deine Fragen ein, tausche Erfahrungen aus und entwickle neue Sichtweisen auf Bildung, Arbeit, Verantwortung und Zukunft.
Durchgeführt von: Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst (KAAD) Bonn
2.10 „Ein Haus für alle Generationen – wie Integration, Begegnung und Empowerment gelingen“
Durchgeführt von: Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.
2.11 Caritas – Gute Unternehmensführung: Nach uns die Zukunft: Sozialstaat, Generationenvertrag und die Rolle der sozialen Dienstleister?
Die Sozialwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, steigende Kosten und begrenzte öffentliche Mittel stellen Geschäftsführungen vor neue strategische Herausforderungen. Der Programmpunkt beleuchtet die wirtschafts- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen, unter denen soziale Organisationen künftig arbeiten und wachsen müssen. Im Fokus stehen dabei auch die Implikationen für die Finanzierungs- und Entwicklungsperspektiven sozialer gemeinnütziger Einrichtungen wie der Caritas. Der Vortrag bietet Orientierung für strategische Entscheidungen im Spannungsfeld von sozialem Auftrag, wirtschaftlicher Stabilität und nachhaltiger Refinanzierung.
Durchgeführt von: Deutscher Caritasverband e.V.
2.12 Aufgaben gut übergeben – Wissen sichern, Übergänge gestalten
Wenn Aufgaben über viele Jahre bei denselben Personen liegen, ist ihre Übergabe oft nicht leicht. Häufig fehlt es an Zeit, klaren Strukturen oder einem guten Rahmen, um Wissen, Erfahrungen und Zuständigkeiten weiterzugeben. Im Workshop geht es darum, wie Aufgaben so übertragen werden können, dass Übergänge gut gelingen: verständlich, wertschätzend und ohne Wissensverlust.
Referentin: Anna-Katharina Friedrich, Projektleiterin "Schutz und Prävention im Ehrenamt", Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
11:15 - 12:15 Uhr
2.13 Gemeinsam geht was - mit Kirche und Caritas! Von der Idee bis zur Vollendung: Kirchraum wird Wohnraum. Eine Erfolgsgeschichte erzählt und vorges
Die Umwidmung der Kath. Kirche St. Thomas Morus in 15 Apartments für Obdachlose in Leverkusen-Schlehbusch ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass nicht nur gemeinsam über das schwierige Thema „bezahlbarer Wohnraum für Wohnungslose“ geredet, sondern auch Erfolge erzielt werden können.
Durchgeführt von: Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
2.14 Friedenskita – Frieden denken, gestalten, erlebbar machen
In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spannungen wird die Kita als Friedensraum zentral. Die Session nutzt Proto.typing als ästhetisch-for-schende Methode, um mit Fachkräften in kürzester Zeit erfahrungsbasierte, visuelle und haptische Prototypen friedensfördernder Praxis zu entwickeln.
Durchgeführt von: Hedi Kitas - Kitas im Erzbistum Berlin
2.15 „Alles wirkliche Leben ist Begegnung" - Storytelling im Exposure Programm Lebenswirklichkeiten
Das Soziale wird oft vor allem als Kostenfaktor gesehen. Um dem zu begegnen, geht der Diözesan-Caritasverband Trier als sozial- und demokratiepolitischer Anwalt mit dem Exposure Programm Lebenswirklichkeiten® neue Wege. Verantwortliche aus Politik, Kirche, Verwaltung und Gesellschaft legen ihre berufliche Rolle ab und setzen sich anderen Lebenswirklichkeiten aus (to expose = aussetzen). Podcast und Storytelling begleiten das Programm.
Durchgeführt von: Caritasverband für die Diözese Trier e.V.
2.16 Gemeinsam Zukunft gestalten: Soziale Arbeit digital neu denken
Digitale Transformation trifft Generationenvielfalt: Wenn Erfahrung und digitales Know-how zusammenkommen, entstehen praxisnahe Lösungen, die soziale Teilhabe stärken - vom Deutschlernen per App bis zur Bewerbung per Smartphone. Beim Kongress zeigen wir, wie generationenübergreifende Kooperation echte Innovation in der Sozialen Arbeit ermöglicht - und laden ein, gemeinsam weiterzudenken.
Durchgeführt von: Caritas-Fils-Neckar-Alb Caritas-Zentrum Reutlingen
2.17 Stadt. Land. Caritas. – Bedarfsunterschiede sehen und handeln
Wie unterschiedlich sind soziale Lebenslagen in Stadt und Land – und was heißt das für die Caritas? Der Caritasverband für die Diözese Limburg geht dieser Frage gemeinsam mit einem sozialwissenschaftlichen Institut nach. Erste Erkenntnisse werden präsentiert und mit Ihren Erfahrungen aus ganz Deutschland diskutiert.
Durchgeführt von: Caritasverband für die Diözese Limburg e.V.
2.18 Engagement-Scrabble mit XYZ – wie erreichen wir gemeinsam die höchste Punktzahl?
Wir wollen spielen. Und zwar mit Ideen. Wie kann gemeinsames, ehrenamtliches Engagement über Generationen hinweg gelingen, wenn Menschen unterschiedliche Interessen, Hintergründe und Erfahrungen mitbringen? Interaktiv und mit Best-Practice-Beispielen wollen wir uns auf den Weg von der Vision zur Umsetzung begeben – spielerisch, kollaborativ und ergebnisorientiert.
Durchgeführt von: Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
2.19 team:mensch – Das Sozialzertifikat für Auszubildende
Was passiert, wenn Ausbildung nicht nur Fachkräfte, sondern Haltungen stärkt?
team:mensch verbindet Wirtschaft, junge Menschen und Caritas auf neue Weise: durch ein Sozialzertifikat, das soziale Kompetenzen sichtbar macht, stärkt und in die Praxis bringt.
Durchgeführt von: Landes-Caritasverband für Oldenburg e.V. - youngcaritas
2.20 Miteinander statt Nacheinander Generationenübergreifende agile Führungsteams
Führung neu denken: Agile, mehrköpfige Leitungsteams ersetzen klassische Hierarchien und verteilen Verantwortung auf mehrere Schultern. Das stärkt Zusammenarbeit, Vereinbarkeit, Entscheidungsfähigkeit und Resilienz. Der Workshop zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele und im moderierten Austausch, wie Führung in unterschiedlichen Lebensphasen gelingen kann.
Durchgeführt von: Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
2.21 Caritas, der Klimawandel und der Umweltschutz
Der Klimawandel und seine Folgen macht sich in den Projektländern von Caritas international immer stärker bemerkbar durch eine Verknappung der Ressourcen und wachsende Armut. Caritas international ist seit vielen Jahren weltweit in der Katastrophenvorsorge engagiert und fördert alternative Anbaumethoden, Wassermanagement und stärkt die Widerstandskräfte von Gemeinschaften. Mit der Caritas Brasilien als lokaler Partnerorganisation hat sich Caritas international (aussichtsreich) um Projektmittel der Internationalen Klimaschutz Initiative (IKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beworben. Auch in Deutschland bestimmen der Klimawandel und seine Folgen in zunehmendem Maße die politische Agenda. Caritas international beteiligt sich mit der langjährigen Expertise an der Ausarbeitung und Umsetzung einer Katastrophenvorsorge-Strategie für die deutsche Caritas. Wir berichten und tauschen uns aus mit Blick auf die Bedürfnisse aller Altersgruppen.
Durchgeführt von: Caritas international
2.22 Caritas - Gute Unternehmensführung: Was sind Erwartungen und Anforderungen der Unternehmensverantwortlichen der Caritas an den Verband und seine Lobbyarbeit?
Durchgeführt von: Deutscher Caritasverband e.V.
2.23 Die DNA der Caritas für die Zukunft interpretieren – Ein neues Leitbild für die Caritas?! Ihr seid gefragt!
Das Leitbild der Caritas in Deutschland stammt noch aus dem Jahr 1997. Mit der neuen Satzung und der neuen Verbandsordnung sind – in einer veränderten Welt – neue verbandliche Rahmenbedingungen geschaffen, denen nun eine Erneuerung des Leitbilds folgen soll. Als Zukunftsbild kann es auf wichtige Fragen Antwort geben: Was hält die Caritas zusammen in Zeiten auseinanderdriftender Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft? Woran orientieren wird unser Engagement in Sozial- und Kirchenpolitik, als Solidaritätsstiftende und als anwaltschaftlich Agierende? Wie kann es gelingen, Platz für Neues und Vielfalt mit einer erkennbaren gemeinschaftlichen Orientierung zu verbinden? Diesen Fragen wollen wir mit Euch nachgehen!
Durchgeführt von: Dr. Andreas Magg, Landes-Caritasdirektor in Bayern und Stephan Jentgens, Diözesancaritasdirektor im Bistum Aachen
2.24 Ausweg aus der Inflation - Geldanlage mit Ethik und Ertrag
Beschreibung folgt.
Durchgeführt von: Pax-Bank für Kirche und Caritas eG