Mainz. Die Caritas in Deutschland stellt das Jahr 2026 unter das Thema gelingender Generationenbeziehungen. Unter dem Motto "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" werden Mitgliedsverbände und Einrichtungen der Caritas bundesweit für ein Füreinander und Miteinander der Generationen werben. Symbol der Kampagne sind zwei Schuhe eines Caritas-Generationen-Paars auf rotem Schuhkarton. Auch die Caritas im Bistum Mainz startete am Montag mit dem traditionellen Neujahrsempfang in das Jahresthema, gemeinsam mit der Bevollmächtigten des Generalvikars, Stephanie Rieth.
Kampagnenauftakt 2026 mit der Bevollmächtigten des Generalvikars, Stephanie Rieth und den Diözesancaritasdirektorinnen Nicole Adick und Regina Freisberg (v.l.n.r.).Foto: DiCV
Beim Kampagnenauftakt in Mainz sagte Diözesancaritasdirektorin Nicola Adick: "So sehr auch von Spaltungen zwischen den Generationen die Rede ist: Wir sind überzeugt, dass wir die großen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigen können. Im Miteinander und Füreinander der Generationen liegt eine gesellschaftliche ‚Superkraft‘." Diözesancaritasdirektorin Regina Freisberg ergänzte: "In unseren Diensten und Einrichtungen schaffen wir jeden Tag Dialog und Zusammenhalt zwischen den Generationen. Auch bei Veranstaltungen, Projekten und Aktionen werden wir zeigen, dass gemeinsam etwas geht."
Der Deutsche Caritasverband stellte zum Kampagnenstart seine fünf zentralen Forderungen für einen starken Sozialstaat aller Generationen vor: Reformen der Sozialversicherungen, die das Vertrauen aller Generationen stärken; eine Familien- und Bildungspolitik, die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Teilhabechancen bietet und gesellschaftliche Mitverantwortung fördert; die Schaffung von Begegnungsräumen und Stärkung des Ehrenamts; und eine nachhaltige Klimasozialpolitik. Weitere Informationen und Material zur diesjährigen Jahreskampagne gibt es auf www.caritas.de/verbindet.