Der Deutsche Caritasverband e.V. teilt die in der Erklärung der deutschen Bischöfe vom 22. Februar 2024 niedergelegte Auffassung, wonach völkischer Nationalismus und Christentum unvereinbar sind (nachzulesen unter Erklärung zum völkischen Nationalismus: Deutsche Bischofskonferenz). Er hat mit dem Friedensbekenntnis der Caritas gegen Rechtextremismus und für Demokratie selbst Position bezogen.
Das Engagement des Deutschen Caritasverbandes dient entsprechend der Präambel seiner Satzung dem Ziel, Menschen in ihrer Würde zu schützen, das solidarische Zusammenleben in einer pluralen Welt zu fördern und sich in Deutschland und weltweit für ein Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.
Das in Art. 3 GG festgehaltene Gleichheitsgrundrecht, wonach niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder auch seiner Behinderung benachteiligt oder bevorzugt werden darf, ist in unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht verhandelbar. Den vermehrten Angriffen auf unseren Rechtsstaat, auf Grund- und Menschenrechte und geltendes EU-Recht, Diskriminierung und Polarisierung setzen wir unsere Vision einer lebendigen Demokratie, die einschließt und Teilhabe für alle ermöglicht, entgegen.