Mit der Tafel der Solidarität 2026 lädt die Caritas Hamm erneut dazu ein, diesen besonderen Moment mitten in der Stadt zu erleben - am 29. Mai 2026 von 15 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz vor der Pauluskirche in Hamm.
Die Plätze sind bereit – jetzt fehlen nur noch die Menschen: Mit Sitzbank und Picknickkorb machen Elmar Marx (Vorstand Caritas Hamm) und Imke Friedrich (Leitung Fachbereich Soziale Dienste) auf dem Marktplatz vor der Pauluskirche Lust auf die „Tafel der Solidarität“ am 29. Mai 2026. Wer einen Tisch anmeldet, schafft Raum für Begegnung – und setzt ein Zeichen für Zusammenhalt in Hamm. (Foto: Caritas Hamm)Anna Eckart (Caritas Hamm)
Der Marktplatz wird an diesem Nachmittag zu einem offenen Raum für Gemeinschaft. Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten nehmen Platz, teilen ihr mitgebrachtes Essen, kommen ins Gespräch und erleben, wie aus vielen einzelnen Begegnungen ein gemeinsames Ganzes entsteht. "Die Tafel der Solidarität zeigt, was unsere Stadt zusammenhält: Menschen, die sich begegnen und ihre Plätze miteinander teilen", sagt Elmar Marx, Vorstand der Caritas Hamm. "Es geht nicht darum, unter sich zu bleiben, sondern darum, Räume zu öffnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier entsteht kein Programm - hier entsteht Beziehung. Genau darin liegt die Stärke dieses Tages."
Wenn aus Begegnung ein gemeinsamer Raum entsteht
Eingeladen sind Familien, Freundeskreise, Nachbarschaften, Vereine, Initiativen, Unternehmen und Einzelpersonen - kurz: alle, die Teil dieses besonderen Stadtmoments werden möchten. Die Tafel ist bewusst offen gestaltet: Gruppen reservieren Tische und laden Gäste ein. Gleichzeitig sind ausdrücklich auch Menschen willkommen, die spontan dazukommen und Platz nehmen möchten.
"Die Tafel der Solidarität lebt davon, dass Menschen sich einbringen - mit ihrer Zeit, ihrer Offenheit und ihrer Bereitschaft, einander zuzuhören", betont Imke Friedrich, Leitung Fachbereich Soziale Dienste der Caritas Hamm. "Begegnung auf Augenhöhe ist die Kraft dieses Nachmittags."
Armut sichtbar machen - und ins Gespräch bringen
Begleitet wird die Caritas-Veranstaltung von einem vielfältigen Rahmenprogramm, das den Charakter des Tages unterstreicht: ein offener Stadtraum für Austausch, Geschichten und Perspektiven aus Hamm. Moderiert wird der Nachmittag von Radio Lippewelle Hamm, die Gespräche führen und unterschiedliche Stimmen aus der Stadtgesellschaft miteinander ins Gespräch bringen.
Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema sichtbare Armut in der Innenstadt. Perspektiven aus Sozialarbeit, Stadtgesellschaft und kommunaler Verantwortung werden dabei zusammengeführt - bewusst eingebettet in das offene Format der Tafel. "Armut ist Teil unserer Realität in Hamm - und sie darf nicht unsichtbar bleiben", so Elmar Marx. "Die Tafel der Solidarität schafft einen Raum, in dem wir nicht nur hinschauen, sondern miteinander ins Gespräch kommen - respektvoll, offen und ohne Distanz."
Damit Begegnung möglich wird
"Uns geht es darum, Menschen zusammenzubringen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden", ergänzt Imke Friedrich. "Wenn daraus Verständnis entsteht, ist das ein erster, wichtiger Schritt für mehr sozialen Zusammenhalt." Die Tafel der Solidarität ist bewusst als offenes Format angelegt: Wer einen Tisch reserviert, lädt in der Regel auch weitere Gäste ein - zugleich ist ausdrücklich Raum für alle da, die spontan dazukommen und Platz nehmen möchten. So entsteht ein gemeinsamer Stadtraum, der nicht ausschließt, sondern verbindet.
Zur Finanzierung und Organisation der Veranstaltung bittet die Caritas Hamm um eine solidarische Unterstützung in Form einer Spende ab 40 Euro pro Tisch. Diese trägt dazu bei, die Tafel der Solidarität für alle zugänglich zu gestalten und die Umsetzung des offenen Formats zu ermöglichen. Die Erlöse kommen der Caritas-Initiative "Zeichen der Solidarität" zugute und unterstützen soziale Projekte sowie Menschen in schwierigen Lebenslagen in Hamm.
Alle Informationen und Anmeldung: www.caritas-hamm.de