Für das Wohnhaus Ascheberg ist ein Teilabriss und Neubau geplant, um damit ein zukunftssicheres und modernes Wohnangebot nach heutigen Anforderungen zu ermöglichen. Künftig wird das modernisierte Wohnhaus Platz für 24 Menschen mit Behinderung bieten.
Das Gelände des Wohnhauses Ascheberg umfasst insgesamt vier Gebäudeeinheiten, von denen drei Gebäude aus dem Jahr 1989 abgerissen werden sollen. Der darauffolgende Neubau sieht ein Konzept mit vier Gruppen á sechs Personen sowie ein Krisenplatz vor. Realisiert wird der Neubau nach neusten Energie- und Nachhaltigkeitsstandards. Nach erfolgtem Abriss und Neubaustart ist derzeit ein Bezug des neuen Wohnhauses für Dezember 2027 vorgesehen.
Ergänzt wird das Wohnangebot durch eine Außenwohngruppe, in der Klienten*innen mit geringerem Unterstützungsbedarf weitergehende Selbstständigkeit entwickeln und erfahren können.
In allen Wohnangeboten stehen die Stärkung von Fähigkeiten sowie die Entwicklung der Persönlichkeit und Selbstständigkeit im Vordergrund. Ziel ist dabei die Umsetzung größtmöglicher Teilhabe an allen individuellen Prozessen zur Gestaltung des täglichen Lebens sowie am Leben in der Gemeinschaft. Grundlage hierfür sind die Kompetenzen, Wünsche und Vorstellungen der Klienten*innen. Zur Umsetzung dieses Ziels findet eine regelmäßige Bedarfserhebung und Maßnahmenplanung mit den Klienten*innen statt. Die Umsetzung aktiviert einen möglichst hohen Grad an Eigenaktivität der Klienten*innen.
"Gemeinsam und trotzdem ich"
In Gemeinschaft gestalten Klienten*innen ihren Lebensalltag in den Wohngemeinschaften oder Außenwohngruppen. Als Selbstversorgereinrichtung bedeutet dies, ebenfalls alltägliche Verpflichtungen wie Einkaufen, Kochen oder Putzen gemeinsam zu erledigen. Klienten*innen beteiligen sich je nach ihren Möglichkeiten am Haushalt und werden in einer möglichst selbstständigen Lebensführung gefördert. Neben wechselnden Freizeitaktivitäten können Klienten*innen an regelmäßigen Angeboten, wie Sport, einer Handarbeitsgruppe oder einem Hundetreff teilnehmen. Die Klienten*innen sind Teil des örtlichen Gemeinde- und Vereinsleben und nehmen an Veranstaltungen oder organisierten Gruppen teil.