Im Porträt

Wunsch und Wirklichkeit

Als Pflegerin von Bosnien nach Deutschland

„Ich wollte immer nach Deutschland gehen“, sagt Arnela Memić. Sie freut sich auf die neue Herausforderung bei der Caritas München. Bei Jasminka Bajrić ist eher der Not zu Hause geschuldet, dass sie zum Arbeiten nach Deutschland geht: "Ich habe Angst um die Zukunft meines Sohnes".

Arnela Memic / www.throughmyeyes.de - Merlin Nadj-Torma

Videoporträt

"Man braucht sehr viel Liebe für diese Arbeit"

Als Kind war Arnela Memić schon einmal sieben Jahre in Deutschland, bevor ihre vor dem Bürgerkrieg geflüchtete Familie zur Rückkehr aufgefordert wurde. In Sarajevo sieht die ausgebildete Krankenschwester keine Perspektive. mehr

Dreiköpfige Familie / Merlin Nadj-Torma/www.throughmyeyes.de

Videoporträt

"Ich möchte meinem Sohn etwas Besseres bieten"

Als Krankenschwester in Sarajevo verdient Jasminka Bajrić 500 Euro im Monat. "Das ist auch für Sarajevo zu wenig", sagt sie, "ich möchte meinem Sohn etwas Besseres bieten". Sie heuert als Pflegekraft in Deutschland an und erlebt, wie ihr Traum zerbricht. mehr

Frau und Mann an Tisch / www.throughmyeyes.de - Merlin Nadj-Torma

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Pflegekräfte aus dem Ausland gewinnen

Sie kommen aus Rumänien, Bosnien oder der Ukraine. Sie arbeiten in Seniorenheimen oder Privathaushalten, um alte und behinderte Menschen zu betreuen. Allein nach Deutschland gekommen, arbeiten sie teils legal, teils ohne Arbeitsgenehmigung, aber fast immer zu Dumpinglöhnen. Dabei können alle Beteiligten von der Pflegemigration profitieren mehr