"Hi, ich bin Dieter" – so stellte sich Einrichtungsleiter Dieter Eissing an seinem ersten Arbeitstag im Wohnen am Wiemelfeld vor. Das war genau heute vor 25 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums erzählte Kollegin Beate Söllner in einer kleinen Feierrunde einige Anekdoten aus den letzten 25 Jahren. Ob Motorrad, Katze oder Schalke04 - klar wurde, dass Humor, Gelassenheit und eine bemerkenswerte Leidensfähigkeit den Jubilar ausmachen. "Er ist ein Mensch, dem man vertraut", sind sich alle einig, die ihn kennen und beschreiben Dieter Eissing als nahbaren Menschen, mit dem man über alles reden kann. "Es geht nicht darum, dass alles perfekt läuft, sondern wie man mit einer Situation umgeht", fasste Beate Söllner die Einstellung von Dieter Eissing zusammen.
Geschäftsführer Burkhard Baumann gratulierte Einrichtungsleiter Dieter Eissing zu 25 Jahren
Geschäftsführer Burkhard Baumann betonte in seiner Rede: "man braucht einen Dieter Eissing". Er erzählte die Geschichte vom Wohnen am Wiemelfeld, die ebenfalls im vergangenen Jahr 25-jähriges Bestehen feierte, und somit eng mit der Geschichte von Dieter Eissing verbunden ist. Dieser habe früh Bedarfe erkannt, wie z. B. für die Tagesstruktur und Krisenzimmer, musste jedoch viele Jahre "unendlich viel Geduld" in Gesprächen und Genehmigungsverfahren aufbringen. "Er hat erfolgreich Aufbauarbeit geleistet", fasste Baumann zusammen und dankte dem Einrichtungsleiter auch im Namen des Aufsichtsrates für das langjährige Engagement. In diesem gab es nie Stillstand. Erst kürzlich hat Dieter Eissing neben seiner Aufgabe als Einrichtungsleiter auch die Fachbereichsleitung der öffentlichen Beratungsdienste im Caritasverband Steinfurt e. V. übernommen.
"Ein Chef ist nur so gut, wie sein Team ist. Aber auch der Träger muss Raum geben, um sich zu entwickeln", weiß auch Stefan Antfang, der Dieter Eissing damals mit eingestellt hatte und sich über diese gute Personalentscheidung noch heute freut. Neben zahlreichen Blumensträußen gab es von Bewohnern, Klienten und Kollegen aus dem ABW, DSW sowie der Tagesstruktur auch persönliche Präsente wie ein selbstgemaltes Bild sowie Nervennahrung zum Jubiläum.
Der Jubilar selbst war sichtlich gerührt von der Überraschung und gab zu, beim gemeinsamen Frühstück nun "erstmal die vielen warmen Worte verdauen" zu müssen.