Springe zum Hauptinhalt
Arrow Online-Beratung
Mehr zum Thema mit Link zur Seite: 'Öffne die Lasche für weitere Informationen zu caritas.de'
close
Caritas Deutschland
Caritas international
Adressen
Umkreissuche
Jobs
Umkreissuche
Kampagne
English
Facebook caritas.de YouTube caritas.de Instagram caritas.de Linkedin caritas.de
close
Kostenlos, anonym und sicher!

Sie benötigen Hilfe?

  • Allgemeine Sozialberatung
  • Aus-/Rück- und Weiterwanderung
  • Behinderung und psychische Beeinträchtigung
  • Eltern und Familie
  • HIV und Aids
  • Hospiz- und Palliativberatung
  • Jungen- und Männerberatung
  • Kinder und Jugendliche
  • Kinder- und Jugend-Reha
  • Kuren für Mütter und Väter
  • Leben im Alter
  • Migration
  • Rechtliche Betreuung und Vorsorge
  • Schulden
  • Schwangerschaft
  • Straffälligkeit
  • Sucht
  • Trauerberatung
  • U25 Suizidprävention

Sie wollen wissen, wie die Online-Beratung funktioniert?

Inhalte filtern nach Thema
Mehr zum Thema mit Link zur Seite: 'aria-label="Link zur Startseite"'
  • caritas.de
  • Hilfe und Beratung
    • Online-Beratung
    • Allgemeine Sozialberatung
    • Aus-/Rück- & Weiterwanderung
    • Behinderung und psychische Beeinträchtigung
    • Eltern und Familie
    • HIV und Aids
    • Hospiz- und Palliativberatung
    • Jungen- und Männerberatung
    • Kinder und Jugendliche
    • Kinder- und Jugend-Reha
    • Kuren für Mütter und Väter
    • Leben im Alter
    • Migration
    • Paarberatung
    • Rechtliche Betreuung
    • Schulden
    • Schwangerschaft
    • Straffälligkeit
    • Sucht
    • Trauerberatung
    • U25 Suizidprävention
    • Für Berater(innen)
    • Ratgeber
    • Alter und Pflege
    • Behinderung
    • Eltern und Paare
    • Kinder und Jugendliche
    • Krankheit
    • Migration und Integration
    • Schulden
    • Schwangerschaft
    • Straffälligkeit und Haft
    • Sucht
    • Wohnungslosigkeit
    • Eltern und Paare
    • Sucht
    Close
  • Spende und Engagement
    • Spenden
    • Spenden für die Caritas in Deutschland
    • Spenden für Caritas international
    • Engagieren
    • Ehrenamt
    • Freiwilligendienste
    • Stiften
    • Anders helfen
    • Wohlfahrtsmarken
    • Soziallotterien
    • CaritasBox
    • Gemeinnützig vererben
    Close
  • Magazin
    • Kampagnen
    • Caritas verbindet Generationen
    • Caritas öffnet Türen
    • Frieden beginnt bei mir
    • Für Klimaschutz, der allen nutzt
    • Schwerpunkt
    • Sozialraum Bahnhof
    • Migration und Integration in Politik und Debatten
    • Krieg in der Ukraine
    • Sterben und Tod
    • Medien
    • Sozialcourage
    • neue caritas
    • Newsletter
    Close
  • Die Caritas
    • Wir über uns
    • Wofür wir stehen
    • Die Caritas in Zahlen
    • Transparenz und Finanzen
    • Geschichte der Caritas
    • Leichte Sprache
    • Was wir machen
    • Deutscher Caritasverband
    • Bundesgeschäftsstelle
    • Struktur und Leitung
    • Caritas international
    • Diözesanverbände
    • Fachverbände
    • Für Mitarbeitende
    • In Ihrer Nähe
    • Caritas von A -Z
    Close
  • Für Profis
    • Arbeiten bei der Caritas
    • Jobbörse
    • Soziale Berufe
    • Arbeitgeber Caritas
    • Fachthemen
    • Armut
    • Aufarbeitung Kinderkurheime und Verschickungskinder
    • Bildung und Inklusion
    • Caritas
    • Caritas in Kirche
    • Digitalisierung
    • Engagement
    • Familie
    • Gesundheit und Pflege
    • Kinder und Jugendliche
    • Krisenresilienz
    • Migration und Integration
    • Service
    • Sexueller Missbrauch
    • Sucht
    • Stellungnahmen und Positionen
    • Fortbildung
    • Caritaskongress 2026
    Close
  • Presse
    • Pressekontakt
    • Pressemeldungen Inland
    • Stellungnahmen und Positionen
    • Pressemeldungen international
    • Pressefotos und Informationen
    • Presse-Newsletter
    Close
Suche
Home
Filter
  • caritas.de
  • Hilfe und Beratung
    • Online-Beratung
      • Allgemeine Sozialberatung
        • Häufig gestellte Fragen
        • Links
      • Aus-/Rück- & Weiterwanderung
      • Behinderung und psychische Beeinträchtigung
        • Antworten in einfacher Sprache
        • Häufig gestellte Fragen
      • Eltern und Familie
      • HIV und Aids
        • Häufig gestellte Fragen
      • Hospiz- und Palliativberatung
      • Jungen- und Männerberatung
      • Kinder und Jugendliche
        • Häufig gestellte Fragen
      • Kinder- und Jugend-Reha
        • Häufig gestellte Fragen
      • Kuren für Mütter und Väter
      • Leben im Alter
        • Häufig gestellte Fragen
        • Links
      • Migration
      • Paarberatung
      • Rechtliche Betreuung
        • Häufig gestellte Fragen
      • Schulden
        • Häufig gestellte Fragen
      • Schwangerschaft
        • Häufig gestellte Fragen
      • Straffälligkeit
      • Sucht
        • Häufig gestellte Fragen
        • Links
        • Chat
      • Trauerberatung
      • U25 Suizidprävention
      • Für Berater(innen)
    • Ratgeber
      • Alter und Pflege
        • Wohnen
        • Pflege
        • Aktiv sein
        • Sterben und Tod
      • Behinderung
        • Wohnen, leben, arbeiten
        • Fördern, pflegen, begleiten
      • Eltern und Paare
      • Kinder und Jugendliche
        • Krisen überstehen
        • Zukunft gestalten
      • Krankheit
        • Gesund bleiben
        • Behandlung und Pflege
          • Angebote für Menschen mit HIV
      • Migration und Integration
        • Leben in Deutschland
        • Asyl und Flucht
        • Migrationsdienst
      • Schulden
        • Finanzcoaching für junge Leute
        • Online-Tools
      • Schwangerschaft
      • Straffälligkeit und Haft
        • Knast und die Folgen
        • Straffällige Jugendliche
        • Papa kommt ins Gefängnis
      • Sucht
      • Wohnungslosigkeit
        • Leben auf der Straße
        • Zurück in die eigenen vier Wände
    • Eltern und Paare
    • Sucht
  • Spende und Engagement
    • Spenden
      • Spenden für die Caritas in Deutschland
      • Spenden für Caritas international
    • Engagieren
      • Ehrenamt
        • Jetzt engagieren
        • Engagement für Flüchtlinge
          • Patenschaften
          • Integrationsgeschichten
        • Engagementtypen
        • Freiwillige im Porträt
        • Freiwilligen-Zentren
        • Häufig gestellte Fragen
      • Freiwilligendienste
        • Bundesfreiwilligendienst
        • Freiwilliges Soziales Jahr
        • Auslandsdienste
    • Stiften
    • Anders helfen
      • Wohlfahrtsmarken
      • Soziallotterien
      • CaritasBox
    • Gemeinnützig vererben
  • Magazin
    • Kampagnen
      • Caritas verbindet Generationen
      • Caritas öffnet Türen
      • Frieden beginnt bei mir
        • Meldungen
      • Für Klimaschutz, der allen nutzt
    • Schwerpunkt
      • Sozialraum Bahnhof
      • Migration und Integration in Politik und Debatten
      • Krieg in der Ukraine
        • Hilfebörse Ukraine
      • Sterben und Tod
    • Medien
      • Sozialcourage
        • Abonnement
        • Archiv
          • Jahrgang 2022
          • Jahrgang 2023
          • Jahrgang 2024
          • Jahrgang 2025
          • Jahrgang 2026
        • Anzeigen
        • Newsletter
      • neue caritas
    • Newsletter
  • Die Caritas
    • Wir über uns
      • Wofür wir stehen
      • Die Caritas in Zahlen
      • Transparenz und Finanzen
        • Transparenz
        • Finanzierung
        • Spendenwerbung
      • Geschichte der Caritas
      • Leichte Sprache
      • Was wir machen
    • Deutscher Caritasverband
      • Bundesgeschäftsstelle
        • Arbeitsbereiche
        • Jobs beim Deutschen Caritasverband e.V.
          • Jobbörse
        • Geschäftsbericht
        • Spenden
        • Transparenzbericht
      • Struktur und Leitung
      • Caritas international
      • Diözesanverbände
      • Fachverbände
        • BVkE
        • KTK
        • CBP
        • CKD
        • CKR
        • IN VIA
        • KAFE
        • KKVD
        • Kreuzbund
        • Malteser
        • Raphaelswerk
        • SKF
        • SKM
        • VKAD
        • VKD
      • Für Mitarbeitende
        • Arbeitsrechtliche Kommission
          • Beschlüsse
          • Mitglieder
        • CariKauf
        • Caritaskongress
        • CariNet
    • In Ihrer Nähe
      •  
        •  
    • Caritas von A -Z
  • Für Profis
    • Arbeiten bei der Caritas
      • Jobbörse
        • Meine Jobsuche
        • Für Dienstgeber
      • Soziale Berufe
      • Arbeitgeber Caritas
    • Fachthemen
      • Armut
      • Aufarbeitung Kinderkurheime und Verschickungskinder
      • Bildung und Inklusion
      • Caritas
        • Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt
        • Theologie und Ethik
      • Caritas in Kirche
      • Digitalisierung
      • Engagement
      • Familie
      • Gesundheit und Pflege
      • Kinder und Jugendliche
        • Projekt Bildung für Zusammenhalt
      • Krisenresilienz
      • Migration und Integration
        • Migrationsdebatte - Die Caritas ordnet ein
        • 20 Jahre Migrationsberatung MBE
        • Migration im Fokus
        • neue caritas Info
        • Empowerment von geflüchteten Frauen
        • Neustart im Team – NesT
      • Service
      • Sexueller Missbrauch
      • Sucht
        • Suchtselbsthilfe
    • Stellungnahmen und Positionen
    • Fortbildung
    • Caritaskongress 2026
  • Presse
    • Pressekontakt
    • Pressemeldungen Inland
    • Stellungnahmen
    • Pressemeldungen international
    • Pressefotos und Informationen
    • Presse-Newsletter
  • Sie sind hier:
  • caritas.de
  • Die Caritas
  • In Ihrer Nähe
  • caritas.de
  • Hilfe und Beratung
    • Online-Beratung
      • Allgemeine Sozialberatung
        • Häufig gestellte Fragen
        • Links
      • Aus-/Rück- & Weiterwanderung
      • Behinderung und psychische Beeinträchtigung
        • Antworten in einfacher Sprache
        • Häufig gestellte Fragen
      • Eltern und Familie
      • HIV und Aids
        • Häufig gestellte Fragen
      • Hospiz- und Palliativberatung
      • Jungen- und Männerberatung
      • Kinder und Jugendliche
        • Häufig gestellte Fragen
      • Kinder- und Jugend-Reha
        • Häufig gestellte Fragen
      • Kuren für Mütter und Väter
      • Leben im Alter
        • Häufig gestellte Fragen
        • Links
      • Migration
      • Paarberatung
      • Rechtliche Betreuung
        • Häufig gestellte Fragen
      • Schulden
        • Häufig gestellte Fragen
      • Schwangerschaft
        • Häufig gestellte Fragen
      • Straffälligkeit
      • Sucht
        • Häufig gestellte Fragen
        • Links
        • Chat
      • Trauerberatung
      • U25 Suizidprävention
      • Für Berater(innen)
    • Ratgeber
      • Alter und Pflege
        • Wohnen
        • Pflege
        • Aktiv sein
        • Sterben und Tod
      • Behinderung
        • Wohnen, leben, arbeiten
        • Fördern, pflegen, begleiten
      • Eltern und Paare
      • Kinder und Jugendliche
        • Krisen überstehen
        • Zukunft gestalten
      • Krankheit
        • Gesund bleiben
        • Behandlung und Pflege
          • Angebote für Menschen mit HIV
      • Migration und Integration
        • Leben in Deutschland
        • Asyl und Flucht
        • Migrationsdienst
      • Schulden
        • Finanzcoaching für junge Leute
        • Online-Tools
      • Schwangerschaft
      • Straffälligkeit und Haft
        • Knast und die Folgen
        • Straffällige Jugendliche
        • Papa kommt ins Gefängnis
      • Sucht
      • Wohnungslosigkeit
        • Leben auf der Straße
        • Zurück in die eigenen vier Wände
    • Eltern und Paare
    • Sucht
  • Spende und Engagement
    • Spenden
      • Spenden für die Caritas in Deutschland
      • Spenden für Caritas international
    • Engagieren
      • Ehrenamt
        • Jetzt engagieren
        • Engagement für Flüchtlinge
          • Patenschaften
          • Integrationsgeschichten
        • Engagementtypen
        • Freiwillige im Porträt
        • Freiwilligen-Zentren
        • Häufig gestellte Fragen
      • Freiwilligendienste
        • Bundesfreiwilligendienst
        • Freiwilliges Soziales Jahr
        • Auslandsdienste
    • Stiften
    • Anders helfen
      • Wohlfahrtsmarken
      • Soziallotterien
      • CaritasBox
    • Gemeinnützig vererben
  • Magazin
    • Kampagnen
      • Caritas verbindet Generationen
      • Caritas öffnet Türen
      • Frieden beginnt bei mir
        • Meldungen
      • Für Klimaschutz, der allen nutzt
    • Schwerpunkt
      • Sozialraum Bahnhof
      • Migration und Integration in Politik und Debatten
      • Krieg in der Ukraine
        • Hilfebörse Ukraine
      • Sterben und Tod
    • Medien
      • Sozialcourage
        • Abonnement
        • Archiv
          • Jahrgang 2022
          • Jahrgang 2023
          • Jahrgang 2024
          • Jahrgang 2025
          • Jahrgang 2026
        • Anzeigen
        • Newsletter
      • neue caritas
    • Newsletter
  • Die Caritas
    • Wir über uns
      • Wofür wir stehen
      • Die Caritas in Zahlen
      • Transparenz und Finanzen
        • Transparenz
        • Finanzierung
        • Spendenwerbung
      • Geschichte der Caritas
      • Leichte Sprache
      • Was wir machen
    • Deutscher Caritasverband
      • Bundesgeschäftsstelle
        • Arbeitsbereiche
        • Jobs beim Deutschen Caritasverband e.V.
          • Jobbörse
        • Geschäftsbericht
        • Spenden
        • Transparenzbericht
      • Struktur und Leitung
      • Caritas international
      • Diözesanverbände
      • Fachverbände
        • BVkE
        • KTK
        • CBP
        • CKD
        • CKR
        • IN VIA
        • KAFE
        • KKVD
        • Kreuzbund
        • Malteser
        • Raphaelswerk
        • SKF
        • SKM
        • VKAD
        • VKD
      • Für Mitarbeitende
        • Arbeitsrechtliche Kommission
          • Beschlüsse
          • Mitglieder
        • CariKauf
        • Caritaskongress
        • CariNet
    • In Ihrer Nähe
      •  
        •  
    • Caritas von A -Z
  • Für Profis
    • Arbeiten bei der Caritas
      • Jobbörse
        • Meine Jobsuche
        • Für Dienstgeber
      • Soziale Berufe
      • Arbeitgeber Caritas
    • Fachthemen
      • Armut
      • Aufarbeitung Kinderkurheime und Verschickungskinder
      • Bildung und Inklusion
      • Caritas
        • Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt
        • Theologie und Ethik
      • Caritas in Kirche
      • Digitalisierung
      • Engagement
      • Familie
      • Gesundheit und Pflege
      • Kinder und Jugendliche
        • Projekt Bildung für Zusammenhalt
      • Krisenresilienz
      • Migration und Integration
        • Migrationsdebatte - Die Caritas ordnet ein
        • 20 Jahre Migrationsberatung MBE
        • Migration im Fokus
        • neue caritas Info
        • Empowerment von geflüchteten Frauen
        • Neustart im Team – NesT
      • Service
      • Sexueller Missbrauch
      • Sucht
        • Suchtselbsthilfe
    • Stellungnahmen und Positionen
    • Fortbildung
    • Caritaskongress 2026
  • Presse
    • Pressekontakt
    • Pressemeldungen Inland
    • Stellungnahmen
    • Pressemeldungen international
    • Pressefotos und Informationen
    • Presse-Newsletter
  • Link kopieren
  • Bookmark
  • Print
  • E-Mail
Schließen

Artikel per E-Mail weiterempfehlen

Vielen Dank für die Weiterempfehlung!

Teilen
Veröffentlichung

Zwischenruf im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zur Weiterentwicklung des Bürgergeldes

Kinderschutz wahren in der „Neuen Grundsicherung“ Sanktionen dürfen nicht das Existenzminimum von Kindern bedrohen

Erschienen am:

20.02.2026

Herausgeber:
Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. (BVkE)
Karlstr. 40
79104 Freiburg
+49 761 200 -756 oder -769
+49 761 200 -756 oder -769
bvke@caritas.de
www.bvke.de
  • Beschreibung
Beschreibung

Die geplante Reform des SGB II - vom Bürgergeld zur neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende - soll mehr Menschen in Arbeit integrieren und dadurch die Zahl der Leistungsbeziehenden deutlich reduzieren. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung (BT-Drucksache 21/3541) zielt u. a. darauf ab, Jobcentern wirksamere Instrumente an die Hand zu geben, mit denen die Mitwirkung der Leistungsbeziehenden stärker eingefordert werden kann. Zudem ist die Ausweitung von Leistungskürzungen sowie der vollständige Leistungsentzug (Totalsanktion) bei mehrfachen Meldeversäumnissen vorgesehen.

Die unterzeichnenden Verbände kritisieren die geplanten Änderungen, weisen auf deren existenzgefährdende Folgen für Kinder in Bedarfsgemeinschaften hin und fordern, den Kinderschutz in der "Neuen Grundsicherung" zu wahren.

Sanktionen treffen Kinder - auch wenn sie nicht adressiert sind

In der Gesetzesbegründung wird ausgeführt, dass die verschärften Sanktionierungen ausschließlich die Person betreffen, die den Meldeaufforderungen durch das Jobcenter nicht nachkommt. Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft sollen weiterhin die vollständige Regelleistung erhalten. Leistungen für Unterkunft und Heizung sollen direkt an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden (vgl. BT-Drucksache 21/3541, Seite 61).

Nach Einschätzung der unterzeichnenden Verbände soll der Eindruck entstehen, Kinder blieben von Sanktionen ihrer Eltern unberührt. Dieses Verständnis ist lebensfremd, da Familien nicht als voneinander getrennte Individuen wirtschaften, sondern als soziale Systeme mit gemeinsamen Ressourcen und Abhängigkeiten. Ihre mittelbare Betroffenheit wird vernachlässigt. Da die Versorgung von Kindern jedoch vollständig von ihren sanktionierten Eltern(-teilen) abhängt, beeinträchtigt bereits eine Leistungsminderung das Lebensumfeld und die Grundversorgung der Kinder erheblich. Wie das Existenzminimum von Kindern in diesen Situationen tatsächlich gesichert werden kann (auch vor dem Hintergrund der beabsichtigten Anhebung der Minderungshöhe von 10 % auf 30 % als erste Sanktionsstufe), ist nicht ersichtlich.

Das Existenzminimum von Kindern ist verfassungsrechtlich garantiert und darf nicht mittelbar durch verwaltungsrechtliche Sanktionierungen gefährdet werden. Kinder können weder Mitwirkungspflichten verletzen noch ihre Existenz eigenständig sichern.

Vollständiger Leistungsentzug bei Eltern erzeugt strukturelle Gefährdungssituation von Kindern

Das dritte Meldeversäumnis soll zukünftig zur Annahme der Nicht-Erreichbarkeit führen, mit der Folge des vollständigen Leistungsentzugs. In der Gesetzesbegründung wird dargelegt, dass die Elemente der Verhältnismäßigkeitsprüfung einer Leistungsminderung bzw. eines vollständigen Leistungsentzugs (Prüfung eines wichtigen Grundes, Härtefallprüfung, persönliche Anhörung) unverändert gelten (vgl. BT-Drucksache 21/3541, Seite 61, 70/71). Ein vollständiger Entzug der Leistungen soll nicht erfolgen, wenn dies eine unverhältnismäßige Härte darstellt (Härtefallprüfung).

Nach Einschätzung der unterzeichnenden Verbände ist bei einem vollständigen Leistungsentzug bei Eltern(-teilen) regelmäßig davon auszugehen, dass der existenzsichernde Bedarf von Kindern in der Bedarfsgemeinschaft unterschritten wird. Auch wenn belastbare absolute Zahlen hierzu im Einzelfall nicht immer vorliegen, liegt diese Annahme angesichts der Systematik der Bedarfsgemeinschaft nahe. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass das Existenzminimum von Kindern in keinem Fall unterschritten werden darf. Es ist zu prüfen, ob eine Gefährdung des kindlichen Existenzminimums nicht bereits bei Sanktionen der zweiten Stufe eintreten kann.

Im Rahmen der Härtefallprüfung muss daher bei minderjährigen Kindern in der Bedarfsgemeinschaft regelmäßig von einer besonderen Schutzbedürftigkeit ausgegangen werden. Sofern beim Greifen der dritten Stufe minderjährige Kinder betroffen sind, darf dies nicht zu einem vollständigen Leistungsentzug führen. Ein solcher stellt eine unverhältnismäßige Härte dar. Der Härtefall ist in diesen Konstellationen nicht als Ausnahme-, sondern als Regelfall zu behandeln.

Damit entsteht eine strukturelle Risikolage, die nicht aus einer kindbezogenen Gefährdung resultiert, sondern aus der sozialrechtlichen Interventionslogik selbst. Dies müsste im Rahmen der Härtefallprüfung stets zum gleichen Ergebnis führen: Ein vollständiger Leistungsentzug von Eltern stellt eine unverhältnismäßige Härte für Kinder in der Bedarfsgemeinschaft dar. Der Härtefall müsste hier als Regel und nicht als Ausnahme angenommen werden.

Die beabsichtigte Regelung des § 7b Absatz 4 SGB II-GE erzeugt eine strukturelle Gefährdungssituation von Kindern als Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft. Die Verantwortung für die Sicherung des Existenzminimums von Kindern wird mit dem Verweis auf den Kinderschutz auf Verwaltungseinheiten (Jobcenter und Jugendamt) verlagert, anstatt im SGB II eine gesetzliche Regelung zu etablieren, die sowohl bei Leistungsminderung als auch bei vollständigem Leistungsentzug das Existenzminimum von Kindern sichert.

Jugendamt als Interventionsinstanz des SGB II - wenn Sanktionen Kinderschutzverfahren auslösen

Der Gesetzgeber geht davon aus, dass der vollständige Leistungsentzug nicht grundsätzlich eine unzumutbare Härte für Kinder darstellt. Unter Bezugnahme auf das Kindeswohl wird jedoch an die Befugnis des Jobcenters erinnert, personenbezogene Daten an das Jugendamt zu übermitteln. Dieses soll dann das Gefährdungsrisiko einschätzen, erforderliche Maßnahmen zum Schutz des Kindeswohls treffen und ggf. das Familiengericht anrufen (vgl. BT-Drucksache 21/3541, Seite 61).

Die unterzeichnenden Verbände bewerten dies als paradox. Der Gesetzgeber schafft über die Sanktionierung der Eltern im SGB II eine strukturelle Gefährdung für Kinder in der Bedarfsgemeinschaft. Eine existentielle Gefährdung wird zumindest billigend in Kauf genommen. Zugleich verweist er auf das Jugendamt und dessen Auftrag zur Sicherung des Kindeswohls und zur Abwendung von Gefährdungen. Das Jugendamt wird hierdurch zur intervenierenden Instanz des SGB II. Die fehlende Mitwirkung von Eltern im SGB II wird zum Auslöser von Kinderschutzverfahren, die nicht aus einer eigenständigen Gefährdungslage des Kindes erfolgen, sondern durch das Verwaltungshandeln des Jobcenters hervorgerufen werden.

Nach aktueller Rechtslage setzen Kinderschutzverfahren nach § 8a SGB VIII konkrete, kindbezogene Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls voraus. Mit der Weiterentwicklung des Bürgergeldes soll das Jugendamt dem Gesetzentwurf zufolge ohne konkretes Verdachtsmoment tätig werden. Dies senkt die Schwelle staatlichen Eingreifens, schränkt Elternrechte ein und verändert die Grundprinzipien der Kinderschutzpraxis.

Bereits eine institutionalisierte Erwartung, Jugendämter bei administrativen Mitwirkungsverstößen einzubeziehen, bewirkt faktisch eine Schwellenverschiebung im Kinderschutzverfahren und erzeugt eine Verdachtsmarkierung von Familien im Leistungsbezug.

Die beabsichtigte Änderung widerspricht der Logik der Kinder- und Jugendhilfe, die auf Unterstützung, Freiwilligkeit und Vertrauensbeziehungen ausgerichtet ist; nicht aber auf die Absicherung leistungsrechtlicher Sanktionen anderer Systeme. Zudem verkürzt sie die Rolle des Jugendamtes auf seine Wächterfunktion und konterkariert dessen umfassenden Unterstützungsauftrag.

Die unterzeichnenden Verbände weisen explizit darauf hin, dass der Kinderschutz ein fachlich normiertes Verfahren im SGB VIII ist. Er ist keine administrative Kategorie und darf weder durch verwaltungsrechtliche Sanktionierungen ausgelöst noch durch andere Rechtssysteme faktisch vorstrukturiert werden. Die fachliche Eigenständigkeit der Gefährdungseinschätzung im Einzelfall muss gewahrt werden. Diese Eigenständigkeit ist verfassungsrechtlich abgesichert. Kinderschutzmaßnahmen nach § 8a SGB VIII sowie familiengerichtliche Eingriffe nach § 1666 BGB setzen konkrete, kindbezogene Anhaltspunkte voraus und unterliegen dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz sowie dem Schutz des Elternrechts aus Art. 6 Abs. 2 GG

Familiengerichtliche Eingriffe als disziplinierendes Element

In der Gesetzesbegründung wird eine Interventionskette beschrieben, die mit dem Meldeversäumnis der Eltern im SGB II beginnt und bis zu familiengerichtlichen Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls reicht (Verweis auf § 1666 Abs. 3 S. 1 BGB). Auch wenn diese Darstellung keinen Automatismus der Praxis beschreibt, wird ein systematischer Zusammenhang zwischen einer Verletzung der Mitwirkungspflichten im SGB II und familiengerichtlichen Eingriffen hergestellt (vgl. BT-Drucksache 21/3541, Seite 61).

Die unterzeichnenden Verbände lehnen die Inbezugnahme familiengerichtlicher Eingriffe zur Steigerung der Mitwirkungsbereitschaft im SGB II entschieden ab. Ohne konkretes Gefährdungsmoment wird nahegelegt, dass Meldeversäumnisse im SGB II mittelbar zu Eingriffen in die elterliche Sorge führen können. Dies soll offenbar disziplinierende Wirkung auf Eltern im Leistungsbezug haben; setzt diese allerdings unnötig unter erheblichen Druck und löst bedrohliche Ängste aus, die sich auch nachteilig auf eine nachhaltige Integration in Arbeit auswirken können.

Zudem entsteht daraus eine strukturelle Ungleichbehandlung von Familien im SGB II-Bezug, da Eltern mit ähnlichen Verhaltensweisen außerhalb des Leistungsbezugs keinen vergleichbaren Konsequenzen des Staates ausgesetzt sind. Fehlende Mitwirkung im SGB II wird potenziell mit Kindeswohlgefährdung verknüpft. Soziale Problemlagen werden damit individualisiert. Strukturelle Ursachen (z. B. prekäre Lebenslagen oder bürokratische Hürden) bleiben unberücksichtigt.

Direkte Sanktionierung von Minderjährigen ausschließen

Gemäß § 7 Abs. 1 SGB II gelten junge Menschen ab Vollendung des 15. Lebensjahres grundsätzlich als erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Damit besteht die Möglichkeit, dass Sanktionierungen des SGB II - Leistungsminderung und bei Annahme von Nicht-Erreichbarkeit der vollständige Wegfall des Leistungsanspruchs - Minderjährige auch direkt betreffen können. Die unterzeichnenden Verbände fordern, dass diese theoretische Möglichkeit gesetzlich ausgeschlossen wird. Kinder und Jugendliche dürfen nicht Adressat*innen einer Sanktionslogik werden, die sie weder beeinflussen noch strukturell kontrollieren können. Die Sicherung des Existenzminimums von Minderjährigen ist staatlich zu gewährleisten. Einschränkungen müssen gesetzlich ausgeschlossen werden und dürfen nicht dem Verwaltungshandeln (Härtefallprüfungen) überlassen werden.

Prävention stärken statt Eskalationslogik ausweiten

Viele Mitwirkungsverstöße im SGB II stehen im Zusammenhang mit Überforderung, psychischen Belastungen, Care-Verantwortung oder prekären Lebenslagen. Diese Konstellationen sind Unterstützungsanlässe - keine Gefährdungsdiagnosen.

Wirksamer Kinderschutz beginnt mit frühzeitiger, niedrigschwelliger und freiwilliger Unterstützung. Der Ausbau präventiver Hilfen - insbesondere ambulante Hilfen, sozial-raumorientierte Angebote, aufsuchende Beratung ist geeignet, Eskalationen zu vermeiden und nachhaltige Integration zu fördern. Hierzu zählen neben aufsuchenden Formaten insbesondere Erziehungs- und Familienberatung, Schuldnerberatung sowie Suchtberatung.

Eine Reform, die primär auf Sanktionsverschärfung setzt, ohne diese präventive Infrastruktur systematisch und flächendeckend zu stärken, läuft Gefahr, bestehende Problemlagen zu verfestigen oder sogar zu verschärfen, statt Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksam zu reduzieren - auch wenn präventive Hilfen gesellschaftliche Problemlagen nicht lösen, sondern ihre Folgen lediglich abmildern können.

Schlussbemerkung

Die unterzeichnenden Verbände lehnen die vorgeschlagenen Regelungen ab und fordern, die "Neue Grundsicherung" so auszugestalten, dass das Existenzminimum von Kindern nicht betroffen ist. Das Kindeswohl muss bei allen staatlichen Maßnahmen prioritär behandelt werden. Sanktionierungen von Eltern, die sich zum Nachteil von Kindern auswirken, müssen zwingend vermieden werden; insbesondere, wenn diese eine strukturelle Gefährdungslage erzeugen, das Existenzminimum von Kindern bedrohen und damit ihre Grundversorgung beeinträchtigen. Drohkulissen, die Familien im Leistungsbezug adressieren und eine mangelnde Mitwirkung im SGB II mit Eingriffen in die elterliche Sorge verknüpfen, sind unredlich. Armut als solche darf nicht zum Risikomarker im Kinderschutz werden.

Hannover, Frankfurt, Freiburg, Köln
20. Februar 2026

Kontakte

  • Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET)
    Dr. Koralia Sekler, sekler@afet-ev.de
  • Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. (BVkE)
    Stephan Hiller, stephan.hiller@caritas.de
  • Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF)
    Martin Diem und Birgit Averbeck, birgit.averbeck@dgsf.org
  • Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV)
    Dr. Björn Hagen, b.hagen@erev.de
Zuletzt geändert am:
  • 23.02.2026
Quelle: bvke.de
  • Ansprechperson
Stephan Hiller
Stephan Hiller
Geschäftsführer
0761 200 760
0761 200 11 766
0761 200 760
0761 200 11 766
0761 200 11 766
bewerbungen.bvke@caritas.de
Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e.V. (BVkE)
Karlstraße 40
79104 Freiburg

Caritas-Adressen in Baden-Württemberg

Sie suchen eine Einrichtung oder einen Dienst vor Ort? Geben Sie einen Suchbegriff oder eine Postleitzahl ein – oder Sie wählen unten den passenden Hilfebereich aus.

Kategorien

Caritasverbände in Baden-Württemberg

im Erzbistum Freiburg
im Bistum Rottenburg-Stuttgart

Weitere Informationen zum Thema

Downloads

PDF | 242,1 KB

Zwischenruf im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zur Weiterentwicklung des Bürgergeldes

Kinderschutz wahren in der „Neuen Grundsicherung“ Sanktionen dürfen nicht das Existenzminimum von Kindern bedrohen
Facebook caritas.de YouTube caritas.de Instagram caritas.de Linkedin caritas.de
nach oben

Hilfe und Beratung

  • Ratgeber
  • Online-Beratung
  • Caritas-Adressen
  • Glossar

Spende und Engagement

  • Spenden
  • Engagement
  • Freiwilligen-Zentren
  • Freiwilliges Soziales Jahr
  • Bundesfreiwilligendienst

Die Caritas

  • Wofür wir stehen
  • Deutscher Caritasverband
  • Struktur und Leitung
  • Transparenz und Finanzen
  • Caritas international
  • Englische Webseite

Für Profis

  • Arbeiten bei der Caritas
  • Soziale Berufe
  • Fachthemen
  • Stellungnahmen und Positionen
  • Fortbildung
  • Caritas-Bibliothek
  • Caritas-Archiv
  • Termine

Magazin

  • Kampagnen
  • Themenschwerpunkte
  • neue caritas
  • Sozialcourage

Service

  • Suche
  • Jobbörse
  • Presse
  • Kontakt
  • Meldestelle
  • Newsletter
  • Sitemap
Cookies verwalten
Datenschutz
Impressum
Barrierefreiheit
  • Datenschutz: www.caritas.de/datenschutz
  • Impressum: www.caritas.de/impressum
Copyright © caritas 2026