Was kann ich als Angehörige/r tun, um meinem Partner/meiner Partnerin zu helfen?
- Sprechen Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin offen, aber sachlich, auf Ihre Vermutungen an und sagen Sie ihm/ihr, dass Sie sich Sorgen machen.
- Leihen Sie ihm/ihr kein Geld und übernehmen Sie keine Schulden.
- Sichern Sie Ihre materielle Existenz ab (eigenes Konto/Einkommen).
- Sprechen Sie mit ihm/ihr über die finanzielle Situation.
- Drohen Sie nicht mit Konsequenzen, wie z.B. Trennung, die Sie gar nicht einhalten können oder wollen.
- Halten Sie gemeinsam getroffene Vereinbarungen konsequent ein.
- Suchen Sie sich selbst aktiv professionelle Hilfe und informieren Sie sich.
- Erinnern Sie sich immer daran, dass Sie keine Schuld an der Sucht Ihres Partners/Ihrer Partnerin haben.
- Übernehmen Sie keine Verantwortung für Ihren Partner/Ihre Partnerin (Entschuldigungen, usw.). Er/sie muss die Folgen seines/ihres Handelns selbst tragen.
- Helfen Sie sich selbst, in dem Sie Dinge machen, die Ihnen gut tun.
- Halten Sie Kontakt zu Freunden und Verwandten.
- Vertrauen Sie sich jemandem an. Reden entlastet.
Quelle:
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Arbeitshilfe Glücksspielsucht – Wenn das Glücksspiel zum Problem wir, http://www.dhs.de/informationsmaterial/factsheets.html
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