Der Arbeitslosenhilfsfonds des Bistums unterstützt Menschen in konkreten Notlagen.Foto: KNA / Oppitz
Mit einem eigenen Fonds unterstützt das Bistum Dresden-Meißen arbeitslose Menschen in Not. Über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Dekanatsverbände kann in Ausnahmesituationen, bei denen Hilfe auf anderem Weg nicht möglich ist, unbürokratisch mit Summen bis zu einigen hundert Euro weitergeholfen werden. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden dabei insgesamt 16.474 Euro ausgezahlt.
Die Beträge dienten beispielsweise zur Begleichung von Strom- und Mietschulden, den Kauf von Kindermöbeln oder schlicht zum Lebensunterhalt der Betroffenen und ihrer Familien. Nach Prüfung durch die Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter kann der Fonds in der Verwaltung des Generalvikars die entsprechenden Mittel bewilligen. In 41 Fällen wurde dabei im letzten Halbjahr Arbeitslosenhilfe geleistet.
"Die Schicksale dieser Menschen berühren. Es ist bedrückend, auf diesem Weg von den vielen Schicksalen zu erfahren, bei denen Menschen in Not geraten sind oder durch das soziale Netz zu fallen drohen", sagt Generalvikar Andreas Kutschke, der jeweils mit kurzen Darlegungen zu den Fällen informiert wird. "Ich bin dankbar, dass wir auf diesem Weg rasch und unbürokratisch in Notlagen Unterstützung anbieten können."
Michael Baudisch
Die Dekanatscaritasverbände: