Die Teilnehmenden der Fachtagung der Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“ um Minister Laumann (4. v. l.)
Unter dem Motto "Bewährt. Wirksam. Unverzichtbar." fand am 2. November 2026 in Ochtrup die Fachtagung der Landesinitiative "Endlich ein Zuhause" statt. Im Mittelpunkt standen die bisherigen Erfolge der Initiative und die Zukunft der Hilfen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen im Kreis Steinfurt.
Die Landesinitiative setzt auf frühzeitige Unterstützung, um Wohnungslosigkeit zu verhindern. Sie hilft Menschen bei Wohnungsproblemen, drohendem Wohnungsverlust, Kündigungen und Räumungsklagen. Durch niedrigschwellige Beratung und aufsuchende Hilfen erreichen die Fachkräfte Betroffene frühzeitig und können dazu beitragen, den Verlust ihrer Wohnung abzuwenden.
Bei der Fachtagung standen insbesondere die bisherigen Erfolge und die Wirkung der Initiative im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den gewachsenen Netzwerkstrukturen im Kreis Steinfurt. Gleichzeitig verdeutlichten die Teilnehmenden - unter ihnen auch der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Karl-Josef Laumann - die zunehmenden Herausforderungen durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die steigende Wohnungsnot. Diskutiert wurde auch, wie sich die bewährten Unterstützungsangebote über das Ende der Projektförderung im Jahr 2027 hinaus langfristig sichern lassen.
Das Motto der Veranstaltung verdeutlichte die zentrale Botschaft: Die aufgebauten Hilfestrukturen haben sich bewährt, erzielen konkrete Wirkung und sind angesichts der aktuellen Entwicklungen unverzichtbar. Die Landesinitiative "Endlich ein Zuhause" ist damit weit mehr als ein zeitlich begrenztes Projekt. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Wohnungslosigkeit und zur sozialen Sicherung im Kreis Steinfurt.
Die Fachtagung setzte ein deutliches Zeichen für den langfristigen Erhalt und die Weiterentwicklung der Wohnungsnotfallhilfe. Ziel bleibt es, Menschen in schwierigen Wohnsituationen frühzeitig zu unterstützen und Wohnungslosigkeit möglichst zu verhindern, bevor sie entsteht.