Startschuss für die Ausbildung als Qualitätsmanagementbeauftragte für katholische Kitas: Uwe Gerber (Mitte) schult 14 Fachkräfte des Caritasverbandes und elf Fachkräfte des SkF Gießen. Quelle: Caritasverband Gießen e.V.
Die Kindertagesstätten und Familienzentren im Caritasverband Gießen e.V. arbeiten bereits seit 2009 mit dem KTK-Gütesiegel. Dieses Qualitätsmanagement des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) schafft eine Grundlage für werteorientierte Bildung.
Gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Gießen startete der Caritasverband jetzt die Ausbildung von neuen Qualitätsmanagementbeauftragten. Insgesamt 25 pädagogische Fachkräfte von Caritas und SkF nehmen an dem Kurs teil, der eineinhalb Jahre dauert.
Das KTK-Gütesiegel funktioniert ähnlich wie Qualitätsmanagementsysteme in der Wirtschaft. Es hilft dabei, die pädagogische Arbeit in katholischen Kindertageseinrichtungen und Familienzentren zu sichern und gezielt weiterzuentwickeln. Anders als in der Wirtschaft spielen dabei in allen Qualitätsbereichen Werte eine große Rolle, unter anderem Verantwortung, Miteinander, Wertschätzung und Glaube. Denn das Ziel ist eine werteorientierte Erziehung und Bildung auf Grundlage des christlichen Menschenbildes.
"Das KTK-Gütesiegel hilft uns dabei, die alltägliche Abläufe in den Kitas, unsere Haltung und pädagogischen Ziele immer wieder gemeinsam zu reflektieren und weiterzudenken", sagt Astrid Wichert, Bereichsleiterin Kindertagesstätten und Familienzentren bei der Caritas. "Deshalb sind gut ausgebildete Beauftragte für das Qualitätsmanagement in jeder Kita sehr wichtig."