Eine verheerende Sturzflut hat im Norden Nepals Häuser, Straßen und Brücken zerstört. Caritas international leistet gemeinsam mit lokalen Partnern Nothilfe für die betroffenen Menschen
Caritas International
Mit 212.101 Euro haben 881 Spenderinnen und Spender aus dem Bistum Passau die Arbeit von Caritas international unterstützt. Die meisten Spenden gingen für die Nothilfe in Gaza, die Nothilfe in der Ukraine und die Nothilfe nach dem Erdbeben in Myanmar/Thailand ein. Insgesamt haben Spenderinnen und Spender, kirchliche und staatliche Geldgeber Caritas international 88,6 Millionen Euro anvertraut. Damit konnte das Hilfswerk 595 Hilfsprojekte in 67 Ländern unterstützen. Im Jahr 2025 waren rund 305 Millionen Menschen weltweit auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Aktuell hat Caritas international 100.000 Euro Soforthilfe für die Menschen in Nepal zur Verfügung gestellt. Die Sturzflut im Norden Nepals hat Häuser, Straßen und Brücken zerstört. Menschen kamen ums Leben oder werden vermisst. Caritas international leistet Nothilfe vor Ort.
Die Zahl der Krisen wächst, die öffentliche Finanzierung für öffentliche Hilfe schrumpft. Kriege, Konflikte und die Folgen der weltweiten Klimakrise führen dazu, dass immer mehr Menschen in Not geraten. Dass die Caritas wie aktuell bei der Sturzflut in Nepal unmittelbar und bis in abgelegene Regionen helfen kann, ist das Ergebnis eines über Jahrzehnte aufgebauten Netzwerks. "Wirksame Hilfe beginnt nicht erst, wenn eine Katastrophe eintritt", betont Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes. "Sie braucht dauerhaft tragfähige lokale Strukturen, erfahrene Partner und eine verlässliche Finanzierung. Werden diese Strukturen durch kurzfristige Kürzungen geschwächt, fehlt im entscheidenden Moment die Grundlage für schnelle und wirksame Hilfe."