Unter dem Titel "Kinoabend Demenz" öffnete das Roxy Kino Abensberg am 23. September seine Türen für eine informative und berührende Veranstaltung rund um das Thema Demenz. Organisiert wurde der Abend in enger Zusammenarbeit der Gesundheitsregion plus mit KEB (Keb) und der AOK sowie der Fachstelle für pflegende Angehörige, vertreten durch Magdalena Leidl.
Gut 200 Kinobesucher nahmen teil, darunter auch Landrat Christian Nerb, der den gesamten Abend über vor Ort war und damit seine Unterstützung für die Belange pflegender Angehöriger deutlich machte. Dank der hohen Nachfrage konnte zusätzlich ein dritter Kinosaal genutzt werden - von ursprünglich zwei vorgesehenen Sälen - wodurch noch mehr Besucherinnen und Besucher die Veranstaltung verfolgen konnten. Ein besonderer Dank geht an die AOK, die die Kosten der Tickets übernommen hat sowie an die Familie Kroiß und das Team des Roxy Kinos Abensberg für die Organisation und spontane Bereitstellung eines dritten Kinosaals.
Vor der Filmpremiere hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich an mehreren Ständen zu informieren. Dort wurden sowohl Grundlagen zu Demenz als auch regionale Angebote und Hilfsleistungen präsentiert, um direkt vor Ort Anlaufstellen und Unterstützungsstrukturen kennenzulernen.
Nach dem Film nahm sich die Fachstelle für pflegende Angehörige - vertreten durch Magdalena Leidl -Zeit für Fragen. Zu den häufigsten Anliegen zählten: "Was ist der Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer?", "Kann ich vorbeugend gegen Demenz etwas unternehmen?" und "Warum erinnern sich viele Menschen mit Demenz noch an frühe Kindheits- oder Vergangenheitsepisoden gut?" Die gemeinsame Fragerunde dauerte rund 50 Minuten und bot Raum für persönliche Erfahrungsberichte.
Außerdem bot die Abendveranstaltung Raum zum vertieften gegenseitigen Austausch mit allen vor Ort vertretenen Stellen. Die Veranstalter betonten, dass dieser Abend ein wichtiger Schritt sei, um Öffentlichkeit, Betroffene, Angehörige und Fachkräfte miteinander zu vernetzen und über konkrete Hilfsangebote zu informieren.
Die Organisatoren betonen: Ziel der Kooperation von Gesundheitsregion plus, KEB, AOK und der Fachstelle für pflegende Angehörige ist es, Barrieren abzubauen, Wissen zu verbreiten und künftig weitere Formate zu schaffen, die Information, Unterstützung und Begegnung rund um das Thema Demenz bündeln.
Caritas Kelheim
Fachstelle für pflegende Angehörige:
Magdalena Leidl
m.leidl@caritas-kelheim.de
www.caritas-kelheim.de