Hunderte von Besuchern zeigten sich beim Caritas-Markt beeindruckt von der Vielfalt der Angebote der Caritas und ihrer Mitglieder
Augsburg, 26.09.2026 (pca). Die Caritas will keine Wohlfahrtsverband sein, der nur an den Rändern der Gesellschaft arbeitet. "Wir gehören mitten in die Gesellschaft, wir sind ein Teil von ihr. Nichts anderes ist es doch, wenn wir als Caritas mit allen unseren Mitgliedern im Jahr über 300.000 Menschen helfen können", unterstreicht Diözesan-Caritasdirektor Diakon Markus Müller immer wieder. Am Samstag hat nun der katholische Wohlfahrtsverband gemeinsam mit seinen Fachverbänden und Mitgliedern zum Caritas-Markt auf den Moritzplatz eingeladen. "Wir wollen zeigen, was wir tun, wie bunt wir sind und in wie vielen Lebensbereichen wir ein Anker der Hoffnung für Menschen sind."
Hunderte von Menschen schauten am Samstag auf dem Caritas-Markt vorbei. Auch der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier war darunter. "Ich bewundere die verschiedenen Gruppen und Fachverbände, die hier karitativ tätig sind", sagte er am Ende seiner Begegnungen. Seiner Beobachtung nach würden die vielen karitativen Dienste oft in der Gesellschaft, aber auch kirchlicherseits nicht so beachtet, wie sie es eigentlich verdienen. Doch heute zeigt sich bei diesem Caritas-Markt mit dieser großen Vielfalt seiner Angebote, dass "die Caritas im Herzen der Stadt ihren Platz hat."
Bischof Dr. Meier suchte an jedem Stand das Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen
Thorsten Wagner, Pflegedirektor der KJF-Klinik Josefinum und Teil der Klinikleitung (1.v.re.), erklärte zusammen mit der Stationsleitung Cordula Schöne (2. v.re.) Bischof Dr. Bertram Meier (Mitte), Diözesan-Caritasdirektor Diakon Markus Müller (2.v.li.) und der Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes Eva Maria Welskop-Deffaa (1.v.li.) die besondere Bedeutung des Inkubators für Frühgeborene. „Sie schenkt Betroffenen Hoffnung.“Annette Zoepf
Fachverbände und Dienste. So auch beim Stand der Katholischen Jugendfürsorge. Thorsten Wagner, Pflegedirektor der KJF-Klinik Josefinum und Teil der Klinikleitung, erklärte ihm, wieviel Hoffnung Eltern von Frühchen in diese Technik stecken. "Das ist unser Auftrag und unsere christliche Überzeugung", sagte Wagner zum Bischof. "Hoffnung ist da und wo Hoffnung da ist, gibt es auch Entwicklung."