
Den Auftakt bildet am 25. September ein buntes Eröffnungsfest mit Musik, kulinarischen Spezialitäten und Begegnungen in den Räumen der Heilsarmee. Am darauffolgenden Tag steht auf der Rheinau ein internationaler Kochkurs auf dem Programm, bei dem gemeinsam italienische Spezialitäten zubereitet werden. Kulinarische Begegnungen setzen sich bei einem bunten Picknick auf Spinelli (28. September) und beim interkulturellen Mittagstisch auf der Schönau (2. Oktober) fort.
Die Themen Diversität, Interkulturalität und respektvolles Miteinander stehen bei einer Lesung am 28. September im Mittelpunkt. Durch ausgewählte Texte und Geschichten aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten werden Perspektiven eröffnet, die zum Nachdenken anregen. Beim Publikumsgespräch "Sport vereint" am 29. September diskutieren ein Leichtathletik-Profi und Vertreter von zwei Mannheimer Sportvereinen über Vielfalt im Sport, Gemeinschaftsgefühl und Teamgeist.
Auch zwei Vernissagen gehören zum Programm: Die Ausstellung "Trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft" zeigt, wie Erinnerungen, Verlust und Verbundenheit künstlerisch Ausdruck finden können. Sie wird am 30. September im Haus der katholischen Kirche in F 2, 6 eröffnet.
Die Schau "Beyond Asylum: Faces & Stories" gibt Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung ein Gesicht und erzählt ihre persönlichen Geschichten vom Ankommen und Leben in Deutschland. Die Vernissage findet am 1. Oktober im Café NOI in C 2 statt.
Ergänzt wird das Programm durch einen offenen Spieleabend (2. Oktober), bei dem Geflüchtete Spiele aus ihren Heimatländern vorstellen und einladen, diese gemeinsam auszuprobieren, und durch einen bulgarischen Kulturabend mit Musik, Tanz und landestypischen Spezialitäten (4. Oktober) in Kooperation mit dem Verein Bai Ganyo.
Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet ein Gesprächsabend zum Thema "Sterben in der Fremde" am 14. Oktober. Flüchtlingsseelsorger Jochen Winter berichtet, wie Geflüchtete hier mit Sterben und Trauer umgehen.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos.