Es besteht die Gefahr, dass - auch bei einmaligem Konsum - bisher latent/verborgen vorhandene Psychosen ausgelöst werden können.
Möglichen körperliche Risiken sind unter anderem: erst Beschleunigung, später dann Verlangsamung des Pulses, Herzrasen, Blutdruckabfall, Schwächegefühl, Atemnot, Schwankungen der Körpertemperatur, vermehrtes Schwitzen, Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit, Erbrechen und Magenkrämpfe (bei Pilzvergiftungen), Krampfanfälle, Starrheit der Pupillen, Hautreizungen.
Eine Überdosis ist lebensbedrohlich. Zu den möglichen Todesursachen gehören Überhitzung, Nieren-, Leber- und Herz-Kreislaufversagen.
Psychische Risiken: Verwirrtheit, Einschränkung der Merkfähigkeit, der Konzentration, der Aufmerksamkeit, Sprunghaftes Denken, Sprach- und Sehstörungen, Verlust der Selbst- und Realitätskontrolle. Es können dauerhafte Flashbacks (Rauschzustände, die völlig unerwartet auch Wochen nach der letzten Einnahme auftreten) und chronische Sehstörungen auftreten.
Die Dosierung von Halluzinogenen ist sehr schwierig und individuell unterschiedlich. Es wird von Überdosierungen mit gefährlichen und lebensbedrohlichen Folgen aufgrund der langsamen Wirkung berichtet: Es wurde nachdosiert, da nach einer gewissen Zeit keine Wirkung verspürt wurde, die dann doch noch und zusammen mit der Wirkung der nachdosierten Substanz eintrat.
Es gibt neben den genannten Risiken noch weitere Gefahren bei der Einnahme von Halluzinogenen.
Bei regelmäßigem Konsum vermindert sich die Wirkung des eingenommenen Halluzinogens, es kommt zu einer Toleranzbildung. Auch kann es zu einer Kreuztoleranz kommen, d.h. der Körper gewöhnt sich nicht nur an das eingenommene Halluzinogen, sondern auch an andere, so dass sich deren Wirkung ebenfalls vermindert.