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Heute schon an morgen denken
Wie können wir unsere Umwelt erhalten? Ideen und persönliche Tipps liefert die aktuelle Sozialcourage, das Magazin für soziales Handeln .
Neue Struktur von caritas.de testen
Im kommenden Jahr wird caritas.de mit einem neuen Auftritt online gehen. Die vorläufige Sitemap steht. Sie sind neugierig? Dann testen Sie die künftige Navigation von caritas.de .
Einblicke in die Arbeit der Bundeszentrale
Das Jahr 2009 war für die Caritas-Zentrale in Freiburg geprägt vom Bundestagswahlkampf und den Entscheidungen des Verfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sätzen für Kinder. Details und weitere Themen lesen Sie im Jahresbericht des Deutschen Caritasverbandes e. V.
Noch lange nicht am Ende
Bedeutet Ruhestand, dass man endlich länger ausschlafen kann? Hans-Georg Muntowski hat ein anderes Bild vom Leben im Alter
Omis Bauch ist voller Liebe
Die neunjährige Ugo beschreibt, warum sie ihre Großeltern mag .
Warum Altenpfleger werden?
Mein Beruf hat ein Imageproblem. Das liegt auch daran, dass sich wenige ein eigenes, realistisches Bild machen. Ich erlebe die interessanten Seiten der Altenpflege .
Insel der Demenz
Ein alter Mann wird für seine Pflegerin zum Zen-Meister. Obwohl oder gerade weil er aufgrund seiner Demenz wie auf einer Insel wohnt. Lernen aus der Demenz
… und was machen Sie mit Ihrer Oma? Ein KNA-Bericht über die neue Caritaskampagne:
Aktuelle Artikel im Caritas-Weblog zum europäischen Jahr gegen Armut:
- Geld, Schulden und Ohnmacht
Wie die Schuldnerberatung hilft - Konzentration aufs Wesentliche
Armut als Lebensziel - Kürzung der Arbeitsförderung
Inklusion wird weggespart - Krankenversicherungspflicht:
Unser Gesundheitssystem macht krank
Unterstützen Sie den Wiederaufbau Haitis
Das weltweite Caritasnetzwerk plant mit den Bürgern Haitis den Wiederaufbau.
Mein Leben am Rand
Sigrid H. lebt mit Schulden und ihrer Behinderung. Schmerzen quälen sie, das Konto ist ständig leer.
Video anschauen
Jeder Mensch ein Mittelpunkt
Selbstbestimmte Teilhabe ist ein zentrales Thema der Caritas. Mit der Teilhabeinitiative will der Verband dazu beizutragen,
dass alle Menschen gleichberechtigt die Chance haben, ihr eigenes Leben und das einer offenen Bürgergesellschaft mit zu gestalten.
Teilhabeinitiative
Mindestlohn in der Pflege darf nicht zur Norm werden

Zum 1. August tritt der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte in Kraft. Monatelang hatte eine vom Bundesarbeitsministerium eingesetzte Kommission darum gerungen. Herausgekommen ist ein Kompromiss, der kirchliche und private Anbieter von Pflegediensten, Gewerkschafter und Politiker zufriedenstellen soll. Für Caritas-Präsident Peter Neher zieht der Mindestlohn lediglich eine unterste Grenze ein, "um Dumpinglöhne und ein weiteres Absacken des Lohnniveaus im Pflegebereich aufzuhalten". In einem Interview mit der KNA warnt er gleichzeitig davor, dass damit ein Normlohn definiert wird.
Wann stehen die ersten neuen Häuser in Haiti?

Caritas international arbeitet am Wiederaufbau nach dem Erdbeben
„Mehr als ein halbes Jahr ist seit dem Erdbeben vergangen – warum ist Haiti immer noch ein Land in Trümmern? Sind nicht genug Spenden da, nicht genug Helfer im Einsatz?“ Solche Fragen bekommt das Team von Caritas international in letzter Zeit öfter gestellt. Niemand erwartet einen Wiederaufbau über Nacht. Doch viele würden gerne schon die ersten neuen Häuser in Port-au-Prince oder Léogâne stehen sehen. Sie fragen: „Kann dort ein Haus nicht in sechs Monaten gebaut werden?“ Theoretisch ja, praktisch wird der Wiederaufbau noch lange dauern.
Hilfe für Afghanistan nicht an militärische Vorgaben knüpfen
Caritas-Präsident: „Als Christen müssen wir dort helfen, wo Not herrscht“

Die Caritas lehnt das von der Bundesregierung geforderte „Konzept der vernetzten Sicherheit“ für Afghanistan ab. "Wir begrüßen es, dass die Regierung zusätzliche Mittel für die Arbeit der Hilfsorganisationen in Afghanistan in Aussicht stellt, halten es aber für inakzeptabel, dass die Vergabe dieser Gelder an sicherheitspolitische Bedingungen geknüpft ist", sagte Caritas-Präsident Peter Neher bei der Vorstellung des Jahresberichts von Caritas international. "Als Christen müssen wir dort helfen, wo Not herrscht, und nicht dort, wo es außenpolitisch oder gar militärisch erfolgversprechend ist." Politische Unabhängigkeit sei für die Helfer und Partner vor Ort überlebensnotwendig, um nicht zur Zielscheibe von Aufständischen zu werden. Deshalb müsse die Regierung die Eigenverantwortung und komplementäre Zielsetzung der Hilfsorganisationen respektieren.
Aktive Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik als besseres Sparpaket

Massenarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel verhindern
Das Sparpaket der Bundesregierung fällt in der Bewertung von Caritas-Generalsekretär Georg Cremer durch. In einem Kommentar für das Fachmagazin „neue caritas“ bezeichnet er es als „vertane Chance für eine Konsolidierungspolitik, die die Bürger als sozial ausgewogen empfinden können“. Neben nutzlosen Einsparungen bei Empfängern von Arbeitslosengeld II kritisiert Cremer vor allem fehlende Impulse für eine aktive Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik. Ohne die drohe dem Sozialstaat das Horrorszenario von Massenarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.
- Cremer-Kommentar: Keine Konsolidierung ohne Befähigung
- Armutsaktion: Caritas-Präsident kritisiert Sparpaket
Pflegeausbildung attraktiver gestalten

Neue Grundlagen für die Ausbildung und gemeinsamer Abschluss erforderlich
Aufgrund der demographischen Entwicklung steigt der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften in Deutschland. Der kann aus Sicht von Caritas, Diakonie und deren Fachverbände nur befriedigt werden, wenn die Pflege als Beruf auch für junge Menschen attraktiver gestaltet wird. Deshalb unterstützen die beiden Wohlfahrtsverbände das Anliegen der Bundesregierung, die Pflegeausbildung durch ein neues Berufsgesetz zu modernisieren. Sie schlagen vor, eine generalistische Ausbildung der bisher getrennten Ausbildungen für Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege zu entwickeln, und dafür einen gemeinsamen Berufsabschluss zu schaffen.
Caritas macht in Berlin die Armutsgrenze sichtbar
Caritas-Präsident kritisiert Sparpaket der Bundesregierung
Stimmen von der Armutsaktion der Caritas in Berlin.
Mehr als 200 arme Menschen und solche, die sich gegen deren Ausgrenzung wehren, stehen an der roten Linie vor dem Brandenburger Tor Sie teilt den Platz und symbolisiert die Armutsgrenze. Hinter der leben mittlerweile 14 Prozent der Menschen in Deutschland. Gegen diesen Zustand wehren sich Caritas und Nationale Armutskonferenz mit der Aktion in Berlin. Sie setzen sich für eine gerechtere Politik ein.
Caritas-Präsident Peter Neher appelliert an die Bundesregierung, "den Rotstift nicht bei den Gruppen anzulegen, die schon
lange keine Reserven mehr haben. Das ist inakzeptabel". Neher schlägt eine gerechtere Gestaltung der Erbschaftssteuer und
die Erhöhung des Spitzensteuersatzes vor.
Die Armutsaktion im Rahmen des Europäischen Jahrs gegen Armut zeigt die vielen Gesichter der Armut. Zur materiellen Not kommt
oft die soziale Ausgrenzung. Beides muss ein Ende haben, fordert die Caritas. Ihre Vision lautet "Zeropoverty - Null Armut".
- Fotos von der Armutsaktion
- Pressemeldung: Politik muss Armut aktiv bekämpfen
- Statement: Caritas-Präsident kritisiert Sparpaket
Drei Gesichter der Armut:
- In Rente und arm: Werner F. muss jeden Cent mehrmals umdrehen
- Überschuldet und arm: Claudia H. hat mit 22 Jahren ihre Privatinsolvenz angemeldet
- Alleinerziehend und arm: Sigrid H. muss mit 70.000 Euro Schulden leben
Eine Million Unterschriften gegen Armut
Caritas will Armut und Ausgrenzung in ganz Europa beenden
Mit einer Million Unterschriften will die Caritas im europäischen Jahr gegen Armut die Politiker wachrütteln. „Zeropoverty – null Armut“ lautet die Forderung einer Petition, die online unterzeichnet werden kann. Die Kampagne läuft zeitgleich in 44 Ländern und macht deutlich, dass Armut die Chancen auf ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zunichte macht. Deshalb setzt sich die Caritas ein für die Bekämpfung der Kinderarmut, ein Mindestmaß an sozialer Sicherung und für bessere Zugänge zu Gesundheits- und sozialen Dienstleistungen. In Deutschland ruft die Caritas in einem neuen Weblog zum Kampf gegen Armut auf. Betroffene und Experten diskutieren, wie dies gelingen kann und wer handeln muss.
Caritas gibt Empfehlungen zur Prävention sexuellen Missbrauchs heraus
Wohl von Schutzbefohlenen steht im Zentrum pädagogischen Handelns
Risiken frühzeitig erkennen, sie ansprechen und sexuellen Missbrauch verhindern. Darum geht es dem Deutschen Caritasverband
in seinen Empfehlungen zur Prävention von sexuellem Missbrauch und zum Verhalten bei Missbrauchsfällen. Die Dienste und Einrichtungen
sollen die Rechte von Schutzbefohlenen und deren Angehörigen stärken, eine vorsorgende Personalpolitik betreiben und Verhaltensregeln
für Mitarbeitende aufstellen.
Die Empfehlungen fordern einen sensiblen Umgang mit Fragen von Nähe und Distanz in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und
behinderten Menschen. Bei Hinweisen auf sexuellen Missbrauch oder einem begründeten Verdacht stehen das Wohl der Schutzbefohlenen
und die konsequente Aufklärung im Zentrum. Die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden ist eindeutig geregelt.
"Wir dürfen die Älteren nicht frühzeitig wegschicken"

Familienministerin Schröder fordert neue Sicht auf alte Menschen
Die Deutschen werden immer älter. Familienministerin Dr. Kristina Schröder sieht darin eine Chance, die noch nicht alle erkannt haben: „Es wird Zeit, dass sich Betriebe, Verwaltungen und auch die Medien vom Jugendwahn verabschieden. Wir dürfen die Älteren nicht frühzeitig wegschicken“, schreibt die Ministerin im Weblog der Caritaskampagne „Experten fürs Leben“. Es gelte, das Potenzial älterer Menschen für die gesamte Gesellschaft zu nutzen: „Gerade sie haben Zeit, Erfahrung und Kompetenzen, die sie geben können und wollen.“ Aus Sicht der 32-Jährigen ist der demografische Wandel keine Zeitbombe, sondern eine Erinnerung an alle, „dass wir aufstehen und handeln müssen“.
- Familienministerin Schröder: Den demografischen Wandel gemeinsam gestalten
- Ex-Familienministerin Lehr: Warten aufs Ende ist mit zu wenig
Hartz IV-Urteil des Verfassungsgerichts stärkt die Chancen armer Kinder
Investitionen in Bildung müssen staatliche Förderung ergänzen
Als wichtigen Schritt im Kampf gegen Kinderarmut, sieht Caritas-Präsident Peter Neher das Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Dieses hat die Berechnungsgrundlage der Regelsätze von Hartz IV für verfassungswidrig erklärt, weil sie keine menschenwürdige
Existenz sichern. Für die Caritas ist entscheidend, dass künftig der Bedarf von Kindern die Grundlage eines eigenen Kinderregelsatzes
bildet. „Zusätzlich brauchen wir Investitionen in Bildung. Wir müssen in Kindertagesstätten und Ganztagsschulen investieren,
und diesen Kindern befähigende Sachleistungen wie kostenlosen Nachhilfeunterricht oder den Besuch eines Sportvereins ermöglichen“,
fordert Neher und setzt darauf, dass Bundesregierung nun schnell handeln wird.
- Pressemeldung: Regierung zur zügigen Umsetzung aufgefordert
- Kommentar im Caritas-Blog: Verfassungsgericht beendet "Schätzungen ins Blaue"
- Wie hoch sollten Kinderregelsätze sein?
- Wie können arme Kinder gefördert werden?










