Harald Oppitz / KNA - Deutscher Caritasverband e. V.
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen und fördern Menschen jeden Alters, die in ihrer alltäglichen Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Ziel der Ergotherapie ist es, die motorischen, kognitiven, psychischen und sozialen Fähigkeiten der Patienten zu erhalten oder wiederherzustellen.
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten
- beraten und behandeln Patienten, die durch eine physische oder psychische Erkrankung in ihrer Selbstständigkeit beeinträchtigt sind,
- erstellten einen Behandlungsplan,
- üben mit Patienten grundlegende Fertigkeiten wie essen, waschen, ankleiden, schreiben, einkaufen, sich orientieren und soziale Kontakte pflegen,
- trainieren den Umgang mit Hilfsmitteln und Prothesen,
- geben Anregungen und Anleitungen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes, der Arbeit im Haushalt oder zur Planung des Tagesablaufs.
Wichtig bei der Arbeit von Ergotherapeuten ist, dass sie die Angehörigen und das Umfeld der Patienten mit in den Therapieplan einbeziehen. Die Therapie soll langfristig helfen, damit die Patienten ein möglichst normales Leben führen können.
Tätigkeitsfelder
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten arbeiten im Gesundheitswesen als Angestellte in Krankenhäusern wie Hochschulkliniken, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken oder in Praxen für Ergotherapie. Als Selbständige leiten sie solche Praxen.
Im Sozialwesen arbeiten sie in
- Wohnheimen der Alten- und Behindertenhilfe,
- Pflegeheimen und
- ambulanten sozialen Diensten.
Kernkompetenzen
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sollten gerne mit Menschen arbeiten und Interesse an sozialen, psychologischen, pflegerischen und medizinischen Sachverhalten haben. Sie müssen zupacken können und sollten kreativ und musikalisch sein.