Schwerpunkt

Stell mich an, nicht ab!

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

 

Teilnehmer der IDA-Aktion mit Pappfigur vor Kölner Dom / Burkhard Janssen (Caritas Köln)

Konkrete Hilfe

Damit Langzeitarbeitslose wieder arbeiten können

Wer über längere Zeit arbeitslos ist, verliert den Anschluss ans Berufsleben. Gesundheitliche und psychische Probleme machen diese Menschen unattraktiv für Betriebe. Deshalb brauchen sie eine spezielle Förderung, denn auch sie wollen arbeiten. Die Caritas liefert sieben Ideen, wie das gelingen kann und was die Politik tun muss. mehr

Video-Startbild "Stell mich an, nicht ab!"-Aktion in Langenfeld

Videos

Wenn Langzeitarbeitslose auf die Straße gehen

An vielen Orten in ganz Deutschland tauchen die schwarzen Pappfiguren der Aktion "Stell mich an, nicht ab!" auf. Sie verweisen auf die Situation von langzeitarbeitslosen Menschen. Hier sehen sie Videos von einigen Aktionsorten. mehr

Abschluss der Kampagne "Stell mich an, nicht ab!" vor dem Reichstag / Benjamin Mohrich

Pressemitteilung

Für einen Ausbau der öffentlich geförderten Beschäftigung

Fast eine halbe Million arbeitslose Menschen sind seit Jahren im Hartz IV-Bezug. Viele von ihnen haben kaum mehr eine Chance auf Integration in den ersten Arbeitsmarkt. 150 von ihnen machten mit einer Kundgebung vor dem Reichstag auf ihre Situation aufmerksam. mehr

Passanten auf der Düsseldorfer Königsallee / Manfred Höges / SKM gGmbH Düsseldorf

Stellungnahme

Neue Lösungen für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen

Das Positionspapier stellt dar, welche Änderungen in der Arbeitsmarktförderung notwendig sind, damit arbeitsmarktferne Personen passgenaue Förderung erhalten. Nur durch die Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe kann gesellschaftliche Inklusion und Integration durch Arbeit nachhaltig gelingen. mehr

Deutschlandkarte IDA-Aktion

Deutschlandkarte

Aktionen zu "Stell mich an, nicht ab"

Die Pappfiguren der Aktion "Stell mich an, nicht ab" kommen an vielen Orten zum Einsatz. Sie werben für eine bessere Unterstützung von Menschen, die lange Zeit arbeitslos sind. Eine Auswahl der Veranstaltungen zeigt die interaktive Deutschlandkarte. mehr

In einer Sprechblase steht: Diskutieren Sie mit!

Kommentar

Der Fisch stinkt vom Kopf

Langzeitarbeitslose sind für die Arbeitsverwaltung aussichtslose Fälle. Zu diesem Schluss kommt Ulrike Hahn von der BAG IDA. Sie kritisiert: "Die Politik hat offenbar Kraft und Willen verloren, den Menschen mit den geringsten Chancen am Arbeitsmarkt vernünftige Perspektiven in Arbeitsleben und Gesellschaft zu eröffnen." mehr

Beatrix Herrlich vom Diözesan-Caritasverband Hildesheim / Foto: Röpke

Interview

Werkverträge schaffen unwürdige Arbeitsverhältnisse

Der Niedriglohnsektor wächst und befristete Arbeitsverhältnisse nehmen zu – mit schlechten Folgen nicht nur für die Arbeitnehmer, sondern für die gesamte Volkswirtschaft, sagt Beatrix Herrlich vom Diözesan-Caritasverband Hildesheim in einem Interview mit der Hildesheimer Kirchenzeitung. mehr

Portrait von Albert H. / (c) DCV/IDA

Im Porträt

Kein Job – keine Perspektive

Keiner von ihnen wollte arbeitslos werden. Schon gar nicht so lange, dass der Anschluss ans "normale Leben" verloren geht. Doch eine Krankheit, psychische Probleme, die Insolvenz eines Arbeitgebers oder andere Gründe haben diese zehn Männer und Frauen in eine schwierige Lage gebracht, mit der sie nun irgendwie leben müssen. mehr

KNA / Oppitz

Im Portrait

„Ich hatte mich ziemlich aufgegeben“

Manfred Sauer* ist 49 Jahre, lebt allein und bezieht seit 2006 Arbeitslosengeld II. Er ist gelernter Heizungs-und Lüftungsbauer, hat nach der Lehre aber als LKW-Fahrer gearbeitet. Den Arbeitsplatz hat er verloren, als er wegen starker Rückenprobleme nicht mehr arbeiten konnte. mehr

zwei Männer beim Möbel packen / Pedro Citoler

Im Portrait

Zur Arbeit gehen wie die meisten anderen auch

Dennis ist 39 und lebt seit drei Jahren von Arbeitslosengeld II. Warum er in die "Hartz-Schiene" gerutscht ist, will er nicht ausführlich schildern. Nur so viel: Das Schicksal hat es nicht gut mit ihm und seiner Familie gemeint. mehr

KNA / Oppitz

Im Portrait

Schritt für Schritt in die Normalität

Sandra Merzig ist 34 Jahre alt und lebt allein. Nach dem Abitur hat sie Romanistik und Betriebswirtschaftslehre studiert. Während des Studiums erkrankte sie an einer Psychose. Lange Klinikaufenthalte waren die Folgen, viele Jahre lang war Sandra Merzig krankheitsbedingt arbeitsunfähig. mehr

KNA / Oppitz

Sozialcourage Artikel

Schuften. Sparen. Und sich schämen

Die Hartz-IV-Gesetze haben Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammengelegt und vereinfacht. Was sie nicht geschafft haben: die Mär vom arbeitsscheuen, unwissenden Stützeempfänger abzuschaffen. Dabei hat eine Studie bei den "Hartzern" Leistungsbereitschaft und Fleiß festgestellt. mehr

neue caritas

Die Job-Perspektive der Caritas hilft wieder auf die Beine

Langzeitarbeitslos, über 50, chronisch krank heißt heute: kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem Beschäftigungszuschuss für Arbeitgeber gibt es die Möglichkeit, auch länger Arbeit zu haben und sich zu stabilisieren, wie eine Umfrage der Caritas zeigt. mehr

Gut zu wissen

Langzeitarbeitslose bald ohne Job?

Die Regierung reformiert die öffentlich geförderte Beschäftigung. Davon betroffen sind vor allem die Ein-Euro-Jobs und die JobPerspektive. Die Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente schränkt sinnvolle Beschäftigung für langzeitarbeitslose Menschen ein. Doch die ist für viele die einzige Chance wieder in Arbeit zu kommen. mehr