Berlin. 23. September 2005.
Zu Beginn der „Interkulturellen Woche“ 2005 ruft der Deutsche Caritasverband
(DCV) alle Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft auf, sich auch in
schwierigen wirtschaftlichen und politischen Zeiten für das friedliche
Zusammenleben der
Migranten
und Einheimischen mit
aller Kraft zu engagieren. So erwartet der DCV von einer neuen Bundesregierung,
die notwendigen Verbesserungen im Zuwanderungsgesetz vorzunehmen und die
EU-Migrationsrichtlinien
zügig umzusetzen.
Die „Interkulturelle Woche“ wird am 25. September 2005 mit einer
Auftaktveranstaltung in der St. Marienkirche in Berlin eröffnet. Die Initiative
des Bundesinnenministers, den 25. September zum „Tag der Integration“
auszurufen, wird vom DCV begrüßt. Damit verbindet sich auch die Hoffnung, dass
dieser Tag künftig einen festen Platz innerhalb der „Interkulturellen Woche“
finden wird.
Die „Interkulturelle Woche“, früher „Woche der ausländischen Mitbürger“,
entstammt einer kirchlichen Initiative zum „Tag des ausländischen Mitbürgers“.
Seit 30 Jahren gelingt es den Kirchen mit dieser Initiative, jährlich auf die
Bedeutung gemeinsamer Bemühungen für ein friedliches Zusammenleben von
Migranten
und Einheimischen aufmerksam zu machen. Die
Bereitschaft zu eigenverantwortlicher, gesellschaftlicher Mitwirkung zeigt sich
in mehr als 2000 Veranstaltungen, die in jedem Jahr an über 150 Orten in
Deutschland während dieser Woche stattfinden. Im Rahmen der Interkulturellen
Woche gibt es am 30. September wieder den jährlichen „Tag des Flüchtlings“ mit
eigenen Themenveranstaltungen.
Kontakt: Roberto Alborino, Leiter des Referats Integration und Migration, Tel.
(07 61) 2 00 – 3 75, E-Mail:
roberto.alborino@caritas.de
Pressemitteilung
Interkulturelle Woche 2005 "Miteinander Zusammenleben gestalten"
Erschienen am:
23.09.2005
Beschreibung