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Pressemitteilung des Deutschen Caritasverbandes |
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Heutiger Spareffekt erweist sich in Kürze als Bumerang |
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FREIBURG. Als äußerst problematisch bezeichnet der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Hellmut Puschmann, die Mittelkürzungen für Aufklärungs- und Präventionsarbeit im Gesundheitsbereich. Aufgrund der Rotstiftpolitik des Bundesministeriums für Gesundheit werden die Mittel, die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung stehen, teilweise um über die Hälfte gestrichen. Betroffen ist davon mit 7,2 Millionen Mark (=59 %) die allgemeine Gesundheitsaufklärung, mit 7 Mio (=37%) die Sucht- und Drogenprävention und mit 5,5 Mio (=36%) die AIDS-Aufklärung. Die verordneten Einsparungen mögen zwar kurzfristig die öffentlichen Haushalte entlasten, so Puschmann. Langfristig gesehen würden diese Kosten jedoch als Rehabilitations- und Gesundheitskosten in Potenzierter Form auf die Gesellschaft zurückfallen, warnt der Präsident. |
Pressemitteilung
DCV kritisiert Sparmaßnahmen im Gesundheitsbereich.
Erschienen am:
18.02.1997
Beschreibung