Kindertagesstätten kommt in der individuellen Förderung von Kindern als erster Stufe des Bildungssystems eine wichtige Rolle zu. "Dabei muss es das Ziel sein, für alle Kinder gute Bildungschancen sicherzustellen, unabhängig von der individuellen sozialen Herkunft." macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich. Unumgänglich sei dabei eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen.
"Entscheidend ist, dass der Ausbau sich an qualitativen Kriterien orientiert. Wir brauchen im Bereich der Kindertagesstätten verbindliche Qualitätsstandards, die sich an den Bedürfnissen der Kinder ausrichten", fordert der Vorsitzende des KTK, Clemens Bieber. Nur wenn es gelingt, eine an den Bedarfen der Kinder ausgerichtete Förderung in einer qualitativ hochwertigen Tagesbetreuung sicherzustellen, können die Bildungs- und Teilhabechancen gerade benachteiligter Kinder langfristig verbessert werden. Die Angebote der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege sind dabei stets gemeinsam mit den Erziehungszielen- und aufgaben in der Familie zu verbinden. Nur dann sei eine echte Wahlfreiheit zwischen den verschiedenen Bildungsorten und der Erziehung zu Hause zu erreichen. "Dies führt dann auch zu einer tatsächlichen Unterstützung und Entlastung der Familien, die sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen", davon sind Neher und Bieber überzeugt.
Kontakt
Frank Jansen, Geschäftsführer des Fachverbandes Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) - Bundesverband e. V., Telefon 0761 200595, Email: frank.jansen@caritas.de
Claudia Beck, Pressesprecherin des Deutschen Caritasverbandes e.V., Telefon 030 28444743, Email: claudia.beck@caritas.de
Pressemitteilung
Berlin
Ausbau Kita-Plätze
Erschienen am:
30.05.2012
Herausgeber:
Deutscher Caritasverband e. V.
Pressestelle
Reinhardtstraße 13
10117 Berlin
+49 30 284447-42
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