Kindersoldaten: Caritas fordert besseren Schutz
Das Hilfswerk hilft bei der Rückkehr in ziviles Leben - Internationaler Aktionstag am 12. Februar
Freiburg,
Anlässlich des internationalen Aktionstages gegen den Einsatz von
Kindern als Soldaten am 12. Februar wies Müller darauf hin, dass nach Schätzungen
der Vereinten Nationen 250.000 Kinder weltweit in bewaffneten Konflikten
eingesetzt werden. „Es darf nicht sein, dass Kinder zum Töten erzogen und
missbraucht werden“, sagt Müller, „das zu verhindern muss eine internationale
Aufgabe werden.“
Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas,
unterstützt zahlreiche Projekte etwa in Liberia, Uganda und Kongo, in denen
ehemaligen Kindersoldaten ein Weg zurück in das zivile Leben ermöglicht werden
soll. Beispielsweise betreut Caritas Goma ehemalige Kindersoldaten in fünf
Übergangszentren in Ostkongo und versorgt sie medizinisch und psychologisch.
Ziel ist die Rückkehr in ihre Familien. Die Caritas hat in vielen Fällen selbst
die Freilassung der Kinder erreichen können. Denn die Mitarbeiter stehen im
Kontakt mit Armee- und Milizführern und verhandeln über die Demobilisierung.
Die Projekte richten sich auch an Öffentlichkeit mit dem Ziel, die Bevölkerung
für das Thema Kinderrechte zu sensibilisieren.
Weitere Informationen über Projekte für ehemalige Kindersoldaten
finden Sie hier:
Hrsg.: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstr. 40, 79104 Freiburg. Telefon 0761 / 200-0.
Oliver Müller (verantwortlich, Durchwahl -292), Achim Reinke (Durchwahl -515)
www.caritas-international.de
