Gertrud Luckner als junge FrauZum Gedenken an Gertrud Luckner (1900 - 1995), die wesentliche Akzente für die Caritas und die soziale Arbeit in Deutschland gesetzt hat und sich maßgeblich für die Versöhnung zwischen Juden und Christen engagiert hat, stiftete der Deutsche Caritasverband 2005 den Gertrud-Luckner-Preis.
Der Deutsche Caritasverband will mit dem Preis die soziale Arbeit und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Aufgaben und Tätigkeiten der freien Wohlfahrtspflege fördern. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt die hohe Lebensleistung von Doktorin Gertrud Luckner.
Der Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen der Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes verliehen. Die Auswahl des Preisträgers oder der Preisträgerin erfolgt durch eine unabhängige Jury. Die erste Preisverleihung fand im Oktober 2006 statt.
Ausschreibung für 2012
Arbeiten können durch Dozenten oder Professoren bis zum 15. März 2012 vorgeschlagen werden. Bitte senden Sie dazu ein Exemplar der Arbeit sowie das Eingabeformular an den Deutschen Caritasverband, Abteilung Theologische und verbandliche Grundlagen, Marianne Schwehr, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Die Downloads finden Sie am Ende dieser Seite.
Wer ausgezeichnet wird
Mit dem Gertrud-Luckner-Preis werden Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister-, Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten und Fachhochschulen oder vergleichbare Arbeiten ausgezeichnet. Diese müssen sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der Sozialen Arbeit sowie caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Für den Gertrud-Luckner-Preis können Abschlussarbeiten von Dozenten/-innen beziehungsweise Professoren/-innen an Universitäten und Fachhochschulen vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.
Gertrud Luckner wurde von den Nazis wegen ihres Einsatzes für Jüdinnen und Juden sowie andere Unterdrückte verfolgt und ins KZ Ravensbrück gebracht. Ihr ganzes Leben lang setzte sie sich gegen Antisemitismus und für den interreligiösen Dialog ein. Dafür wurde sie vom Staat Israel als "Gerechte unter den Völkern" geehrt. Als Abteilungsleiterin im Deutschen Caritasverband hat sie wichtige Impulse für die soziale Arbeit in Deutschland gesetzt.
Ein Portrait Gertrud Luckners finden Sie auf den Webseiten des Erzbistums Freiburg.
Preisträger
- 2010 wurde Maria Heckel ausgezeichnet für ihre Arbeit: "Home-from-Home - Gastfreundschaft für Menschen mit Demenz. Ein innovatives Konzept aus Schottland"
- 2008 erhielt Anke Hettinger-Schneider den Gertrud-Luckner-Preis für ihre Diplomarbeit mit dem Titel "Farben und Formen - Eine Möglichkeit der Kommunikation für Menschen mit Demenz". Siean der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln, im Fachbereich Sozialwesen
- 2006 wurde Stefan Weiller ausgezeichnet. Seine Arbeit trug den Titel: "Wa(h)re Sozialarbeit - Motive, Methoden und Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit in der Sozialen Arbeit"
Ansprechpartner:
Dr. Alexis Fritz
Abteilung Theologische und verbandliche Grundlagen
Telefon: 0761 200-253
alexis.fritz@caritas.de
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Ausschreibung Gertrud-Luckner-Preis 2012
Arbeiten können durch Dozenten bzw. Professoren bis 15. März 2012 vorgeschlagen werden. Bitte senden Sie dazu ein Exemplar der Arbeit sowie das ausgefüllte Eingabeformular an den Deutschen Caritasverband, Abteilung Theologische und verbandliche Grundlagen, Marianne Schwehr, Karlstraße 40, 79104 Freiburg.
Getrud-Luckner-Preis Eingabeformular 2012
Bitte füllen Sie das Formular aus und senden Sie es bis spätestens 15. März 2012 an den Deutschen Caritasverband.
Gertrud-Luckner-Preis Verleihungsordnung
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