Stellungnahmen
Die Stellungnahmen des Deutschen Caritasverbandes im Überblick.
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Datum Titel
28.06.2010

Positionspapier des Deutschen Caritasverbandes vom Juni 2010. Kinder brauchen gute strukturelle Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung. Hierzu gehört ein Angebot von Betreuungs-, Bildungs- und kulturellen sowie sportlichen Angeboten. Der Deutsche Caritasverband hält es für erforderlich, dass Bund, Länder und Kommunen für Kinder aus einkommensschwachen Familien kostenfrei befähigende Sachleistungen bereitstellen. Das Positionspapier macht Vorschläge für die Umsetzung eines solchen Sachleistungsanspruchs für die Bereiche
- Nachhilfe,
- öffentlicher Nahverkehr,
- zusätzliche Leistungen zur sozialen und kulturellen Teilhabe
- Lehr- und Lernmittel.

07.05.2010

Die jungen Arbeitslosen von heute sind die Langzeitarbeitslosen von morgen. Dass so viele junge Menschen nicht an Bildung, Ausbildung und Erwerbsarbeit teilhaben können, ist gesellschaftlich nicht hinnehmbar. Die Folgekosten jetzt nicht erfolgender Integrationsmaßnahmen wären zudem immens, so dass der Deutsche Caritasverband (DCV) hier dringend politischen Handlungsbedarf sieht. Der DCV hat vor diesem Hintergrund konkrete Vorschläge für bessere Integrationschancen benachteiligter junger Menschen erarbeitet. Die Empfehlungen sind das Ergebnis der Praxiserfahrung unserer Einrichtungen und Dienste in der Jugendsozialarbeit und begleitender Forschung.
Der DCV hält eine abgestimmte Förderstrategie für notwendig. Im Schulsystem sind grundlegende Veränderungen erforderlich, um die Bildungserfolge benachteiligter junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Zusätzlich brauchen junge Menschen in schwierigen Lebenslagen, z.B. aus Haushalten mit langer Erwerbslosigkeit der Eltern, eine individuell abgestimmte Förderung und Unterstützung in der Schule sowie eine kontinuierliche Begleitperson. Für diejenigen, die dennoch keinen Schulabschluss erreichen, muss eine intensive Qualifizierung und individuelle Begleitung greifen, die sie nachträglich zu einer Ausbildung hinführt und während der Ausbildung unterstützt. Hier gibt es viele erfolgreiche Förderansätze der Jugendsozialarbeit, die Jugendliche hin zu einer selbstbestimmten Lebensgestaltung unterstützen.
Nach dem Verlassen der Schule benötigen Jugendliche unabhängig vom erreichten Schulabschluss unmittelbar eine berufliche Anschlussperspektive, um gesellschaftliche Ausgrenzung zu verhindern. Auch an den weiteren Übergängen, wie etwa nach Beendigung von beruflichen Fördermaßnahmen oder einer Ausbildung, brauchen benachteiligte junge Menschen eine Perspektive sowie eine verlässliche Unterstützung bei der Bewältigung dieser Übergänge.
Angesichts der unterschiedlichen Lebenslagen und Voraussetzungen benachteiligter junger Menschen reichen unverbunden nebeneinander stehende Einzelprogramme zur Förderung nicht aus. Vielmehr ist es notwendig, die Förderprogramme zu einem Gesamtkonzept zusammen zu führen, so dass sie kohärent und flexibel kombinierbar sind. Dies ist auch ein zentrales Ergebnis einer Studie, die der DCV 2008 in Auftrag gegeben hat . Die Jugendhilfe sollte bei der Bündelung der Angebote der beruflichen Integrationsförderung eine eindeutige Koordinierungsfunktion erhalten.

27.04.2010

Der Deutsche Caritasverband (DCV) verfolgt mit diesen im April 2010 veröffentlichten Empfehlungen das Ziel, sexuellem Missbrauch in den Diensten und Einrichtungen vorzubeugen. Die Empfehlungen greifen vielfältige Ideen und schon länger praktizierte Initiativen zur Missbrauchsprävention aus dem Bereich der Caritas auf und bündeln sie. Die Empfehlungen richten sich in erster Linie an die Dienste und Einrichtungen der Caritas, in der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe
Die Empfehlungen richten sich an alle Träger von Diensten und Einrichtungen, in denen besondere Abhängigkeitsverhältnisse gegeben sind und bieten eine Orientierung, wie zu handeln ist. Die Sorge um das Wohl der Schutzbefohlenen hat für den DCV höchste Priorität. Sexueller Missbrauch ist eine schwere Straftat mit schwerwiegenden Verletzungen der Opfer. Deshalb muss alles getan werden, um ihn zu verhindern. Opfer von sexuellem Missbrauch müssen geschützt und bei der Aufarbeitung unterstützt und begleitet werden. Weitere Informationen auf caritas.de/sexueller-missbrauch

15.04.2010
15.04.2010

Bei der Eröffnungsrede des 2. Caritaskongresses am 15. April 2010 in Berlin ging Caritaspräsident Dr. Peter Neher auf das Kongressthema "Teilhabe ist möglich!" ein. Er bezeichnete den Kongress als wichtige Wegmarke der Caritas-Initiative für selbstbestimmte Teilhabe und erläuterte in der Rede deren Bedeutung:
1. Selbstbestimmte Teilhabe als ethisches Leitprinzip
2. Die drei Dimensionen der Teilhabeinitiative
3. Teilhabe ist möglich

29.03.2010

Sozialpolitische Positionierung des Deutschen Caritasverbandes zur Kampagne 2010 "Experten fürs Leben".

01.02.2010

Der Deutsche Caritasverband macht in diesem Positionspapier zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung konkrete Vorschläge für eine strukturelle Verbesserung der Situation benachteiligter Menschen in Deutschland. Drei Themen stehen dabei im Mittelpunkt: Armut vorbeugen, das Existenzminimum sichern, soziale Ausgrenzung vermeiden und selbstbestimmte Teilhabe fördern.

20.01.2010

Antwort der evangelischen und katholischen Kirche samt Diakonie und Caritas zur Konsultation zur zukünftigen EU-Strategie bis 2020.

09.12.2009

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege setzt sich in diesem Positionspapier für die vollen Rechte von Ausländern ein, die in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität leben.

25.10.2009

Der Deutsche Caritasverband kommentiert den Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP in Bezug auf die Sozialpolitik.

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