Selbst erlebt

Armutsdetektive in Berlin

Mit Armut ist nicht zu spaßen

Drei Jugendliche, die in Berlin als Armutsdetektive unterwegs warenAuf der Spur der Armut: Die Caritas-Armutsdetektive in Berlin, Brandenburg und Vorpommern.Caritas Berlin

Einen Monat lang waren die elf- bis 15-Jährigen aus den Jugendzentren der Caritas sowie Schüler aus Vorpommern als Armutsdetektive unterwegs. Dabei interviewten sie andere Kinder und Jugendliche sowie Passanten auf der Straße, Politiker und Sozialarbeiter. Mit dem Foto und der Videokamera hielten sie fest, wie junge Leute Armut erleben. Sie entwickelten einen Blick für die versteckten Anzeichen von Armut und überlegten, was getan werden muss, um die Situation zu verbessern?

Ideen zur Beseitigung der Armut auf Facebook diskutieren

Im September präsentieren die Armutsdetektive ihre Erkenntnisse auf der Facebook-Seite der Berliner Caritas. Die Fans des Auftritts sollen die Statements und Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen kommentieren und eigene Anregungen sowie Standpunkte einbringen.

Auch auf dem Videokanal YouTube präsentieren die Armutsdetektive ihre Ergebnisse.

Die Armutsdetektive sind eine Aktion im Rahmen der bundesweiten Caritaskampagne "Armut macht krank". Begleitet und koordiniert wird das Medienprojekt von den Caritas-Jugendzentren Magdalena und Steinhaus in Berlin-Lichtenberg. In Brandenburg an der Havel sind der Club am Turm der Caritas, in Fürstenwalde das Caritas-Streetworkprojekt beteiligt. In Anklam beteiligen sich Schüler des Lilienthal Gymnasiums.

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