Videointerviews

Aktion der BAG IDA

„Stell mich an, nicht aus!“

Die Jobcenter konzentrieren sich auf die rasche Vermittlung von Arbeitslosen, die vor kurzem noch einen Job hatten. Menschen mit brüchigen Berufsbiografien und sozialen Schwierigkeiten bleiben draußen. Stellvertretend für viele Langzeitarbeitslose in Deutschland erzählen diese sechs ihre persönliche Geschichte.

Habibe C.: "Ich habe mich verkrochen"

Habibe C. (46) aus Hannover (geb. in Samsun, Türkei): Mit 16 verheiratet – Trennung nach 17 Jahren Ehe – Nur für andere gelebt – Geschiedene Frau – Burnout – Allein – Frauenhaus – 6 Jahre die Wohnung nicht verlassen.

Katharina N.: "Es kam nie eine Zusage"

Katharina N. (20) aus Hannover: Mutter gestorben - Vater abgehauen – Schule abgebrochen – Alles wurde zu viel – Dutzende Bewerbungen – Mobbing – Keine Ausbildung – Vorwürfe.

André N.: "Ich habe mich schlecht gefühlt"

André N. (25) aus Barsinghausen: Zeitarbeitsfirma – Keine Aufträge – Zecke die Blut saugt – Nicht gebraucht – Zwang vom Arbeitsamt – Gegen den Strich – Schlecht gefühlt – Mit dir selbst nichts anfangen – Das geht nicht so weiter.

Mohammad K.: "Festes Einkommen bedeutet Ruhe"

Mohammad K. (65) aus Berlin (geb. in Beirut, Libanon): Geflüchtet in die DDR – 1985 ausgereist nach West-Berlin – Lange Zeit arbeitslos – Man sitzt zu Hause – Besorgt – Was essen wir? – Langweilig – Zeit vergeht nicht – Man kann nichts tun.

Daniela H.: "Wie ein faules Elend"

Daniela H. (22) aus Hannover: Miserabler Abschluss – Streit mit dem Vater – Sauschlechte Noten – Faules Elend – Ausgezogen – Auf Kosten anderer.

Michael G.: "Du bekommst Existenzängste"

Michael G. (59) aus Berlin: Outsourcing – Wirbelsäulenschäden – HartzIV – Innerlich abgeschrieben – Zig Bewerbungen – Panik – Abwärtsspirale – Quälende Gedanken - Existenzängste – Was wird morgen?

Über die Aktion  

"Stell mich an, nicht aus!"

Gegen die Aus-Grenzung von Langzeitarbeitslosen ...

Zwei Frauen im PorträtZwei von sechs Menschen, die im Video von ihrer Langzeitarbeitslosigkeit erzählen.BAG IDA

Zwischen 2010 und 2013 hat die Bundesregierung das Budget für "Leistungen zur Eingliederung in Arbeit" von 6,3 auf 3,9 Milliarden Euro gekürzt.

Heute wird nur noch jeder elfte Hartz IV-Empfänger mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert.

Die physischen und psychischen Folgen für die Betroffenen sind verheerend. Dabei sind die positiven Aspekte einer Arbeitsstelle lange bekannt.

Flyer zur Aktion BAG IDA

Links

Schwerpunkt

Stell mich an, nicht aus!

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

neue caritas Kommentar

ALG-II-Empfänger

Mehr Aufklärung ist nötig

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Engagement für arbeitslose Menschen

Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft IDA