Schwerpunkt

Schüler ohne Abschluss

Bildungschancen vor Ort

 

Nachdenklicher junger Mann | (c) Fotolia | a.k. / (c) Fotolia | a.k.

Bildungschancen 2017

Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss steigt wieder

47.435 Jugendliche haben im Jahr 2015 ihre Schule ohne Abschluss verlassen. Laut Caritas-Bildungsstudie 2017 stieg die Quote bundesweit von 5,7 auf 5,9 Prozent. Der Berufseinstieg für diese jungen Leute ist schwierig. Abhilfe bietet nur eine frühzeitige Förderung. mehr

Junge vor Graffiti-Wand | (c) Fotolia.com | Gelpi / (c) Fotolia.com | Gelpi

Caritas-Studie

Was die Abgängerquote beeinflusst und was nicht

Die Caritas-Studie ermittelt Faktoren, die die Quote der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss in einem Kreis oder einer Stadt statistisch beeinflussen. Dazu gehört neben der Zahl der Arbeitslosen auch die der Förderschüler. Die Verschuldung eines Kreises oder die Zahl der Hauptschüler spielen dagegen keine messbare Rolle. mehr

Interaktive Karte

Abgänger ohne Hauptschulabschluss

Wie sieht es in Ihrer Region aus? Wie viele Jugendliche bleiben dort ohne Hauptschulabschluss? Auf der interaktiven Deutschlandkarte finden Sie alle Werte und können diese mit anderen Kreisen oder kreisfreien Städten vergleichen. Die Daten wurden im Juli 2017 aktualisiert. mehr

Junger Mann mit Sonnenbrille | (c) Fotolia.com | Major Kord / (c) Fotolia.com | Major Kord

Nachricht

Auf den politischen Willen kommt es an

Die Caritas-Studie über Jugendliche ohne Schulabschluss zeigt: Es gibt Landkreise und Städte, denen es trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelingt, jungen Menschen gute Chancen auf Bildung zu geben. Auch wenn es keine Patentrezepte gibt, lassen sich doch einige Erfolgsfaktoren benennen, die offenbar vielerorts wirken. mehr

Blonder Junge vor Graffitiwand / pegasusart - Fotolia

Klartext

Keine Ausreden mehr!

Für die Caritas ist jeder Schulabgänger ohne Abschluss einer zu viel. Deshalb fordert Caritas-Präsident Neher mehr Bildungsgerechtigkeit für Deutschland. Er appelliert an die Bundesländer, Kreise und Städte, aktiv zu werden und durch gezielte Förderung die Quote der jungen Menschen ohne Hauptschulabschluss zu senken. mehr

Fabian vor einem Hochhaus / Jan Heilig

Im Portrait

Ohne Hilfe hätte ich das nicht geschafft

Fabian ist ein engagierter junger Mann. Der Schweriner arbeitet ehrenamtlich im Jugendclub mit. Zeit hat der 25-Jährige, denn er ist arbeitslos. Immerhin hat er einen Hauptschulabschluss. Keine Selbstverständlichkeit für ihn, denn als Jugendlicher war er selten in der Schule. mehr

Junges Mädchen mit Sommersprossen / Fotolia - Ines Pérez Navarro

Hintergrund

Kein Abschluss, keine Perspektive

Jugendliche ohne Schulabschluss haben es nicht leicht, einen Einstieg in Ausbildung zu finden. Viele machen eine Bildungsmaßnahme nach der anderen. Weniger als ein Viertel findet einen Arbeitgeber, der sie ausbildet. Bei den Gleichaltrigen mit Hauptschulabschluss liegt die Quote bereits bei 50 Prozent. mehr

Junge blickt nachdenklich (c) Fotolia.com |  fresnel6 / (c) Fotolia.com |  fresnel6

Kommentar

Die Weichen sorgsam stellen

In Deutschlands Kreisen gibt es zwischen null und 10,9 Prozent Sonder- oder Förderschüler. Diese Unterschiede lassen sich weder durch die zentrale Lage von Schulen noch durch einen regional erhöhten Förderbedarf erklären. Ein Grund liegt vielmehr in der bundesweit uneinheitlichen Bestimmung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. mehr

Junge mit Kaputzenjacke vor Wand | (c) Fotolia.com | Armin Staudt / (c) Fotolia.com | Armin Staudt

Klartext

Hausaufgaben für Bundesländer und Kreise

Jeder Jugendliche ohne Schulabschluss ist einer zu viel. Die Caritas-Studie über die Bildungschancen in Deutschland beschreibt, was getan werden kann, um die Quote zu senken. Große Verantwortung haben die Bundesländer, die ihr Schulsystem auf den Prüfstand stellen müssen. Aber auch die Kreise und Kommunen sind gefordert. mehr