Caritas-Kampagne 2013

Hintergründe

Familie schaffen wir nur gemeinsam

Zuwendung, streiten, lachen, Interessen ausgleichen, Talente entwickeln, sich geliebt wissen und selbst lieben – all das erfahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Beziehungen mit anderen Menschen.

  • Besonders intensiv lernen sie es in der eigenen Familie.
  • Besonders intensivst vermissen sie es in der eigenen Familie.

Plakatmotive Arbeitsloser - HochformatDie Kampagnenplakate zeigen Familien in schwierigen Situationen.

Die Caritas möchte 2013 auf das Potential aufmerksam machen, das jede Familie hat und darauf, dass wir Familien unter Druck unterstützen müssen. Dabei denken wir Familie nicht nur als (kleine) Kernfamilie, sondern beziehen das Zusammenleben zwischen den Generationen und die unterschiedlichen Lebenswelten innerhalb der Generationen mit ein.

Wir zeigen, dass Familien einen eigenständigen, zentralen und unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft erbringen.

Wir werben um Wertschätzung für Familien, idealisieren das Familienleben jedoch nicht.
Deshalb thematisieren wir auch die vielfältigen Belastungen, die Familien managen müssen und zeigen die Grenzen der Belastbarkeit auf.

Wir setzen unsere eigenen Ressourcen als Helfende, politisch Tätige und Arbeitgeberin ein, damit Familien gestärkt sind. 

Wir fordern politisch und wirtschaftlich Verantwortliche auf, Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Familie und Beruf, Pflege und andere Fürsorgeleistungen miteinander zu vereinbaren sind und Lasten gerecht verteilt sind.

Links

Klartext

Caritas-Positionen

Familien brauchen mehr Unterstützung

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Kampagne 2013

Überstunden, Mutter, Kind

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Kampagne 2013

Vater, Mutter, Scheidungskind

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Kampagne 2013

Vater, Burnout, Kind

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Kampagne 2013

Arbeitsloser, Mutter, Kind

16.01.2014 | 14:06  
Ilse Igel schreibt

Ich finde das Banner "Vater, Mutter, Scheidungskind" total daneben. Ein kleines Kind steht mit Kuscheltier und Trolley am Bahnsteig und pendelt offensichtlich zum anderen Elternteil. Trostloser geht es kaum! Nicht jedes "Scheidungskind" leidet unter der Trennung seiner Eltern und ich finde es unmöglich, Eltern ihr offensichtliches Fehlverhalten noch mal schön unter die Nase zu reiben.
Lebensrealität sieht anders aus! In unserer Stadt hängt dieses Banner seit Monaten an einem Seniorenheim. Wie traurig für die alten Leute, da jeden Tag drauf schauen zu müssen. Aber irgendwie muß man ja den Einstieg in die Winterdepression leichter machen.... Warum macht gerade die Caritas nichts Aufbauendes und wirklich familienfreundliches???

17.01.2014 | 15:06
Marc Boos antwortet  

Im vergangenen Jahr gab es zum Beispiel das bundesweite Familienpicknick, das alle Beteiligten als aufbauend empfanden.Die Bilder sprechen für sich:
http://www.caritas.de/magazin/kampagne/familie/kampagne/aktion/

11.02.2014 | 17:40
Ilse Igel antwortet  

Durften da auch Scheidungskinder und ihre geschiedenen Eltern teilnehmen ;-)???
Und warum macht man nicht einfach solche Szenen als Banner??

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07.03.2013 | 09:34  
Mario Junglas schreibt

Die Kampagne des Deutschen Caritasverbandes setzt weit an, fällt aber manchmal in einen engen Familienbegriff zurück. Der Slogan "Familie ist da, wo Kinder sind" ist dafür ein Beispiel: Familie kann auch da sein, wo keine Kinder sind. Auch zwei erwachsene Geschwister, die aufgrund ihrer Verwandtschaft Verantwortung füreinander übernehmen, sind Familie. Auch die Frage im gleichen Artikel nach der Anzahl der Haushalte kann in die Irre führen: „Fast 16 Millionen Menschen und damit jeder Fünfte bewirtschaftet einen Haushalt für sich.“ Der Verfasser bezeichnet diese Menschen als "Alleinlebende" – nur weil sie einen eigenen Haushalt haben. Aber wie viele der 16 Millionen sind Großmütter oder Großväter, die für Kinder und Enkel sorgen, wie viele Onkel und Tanten, die Nichten und Neffen unterstützen, wie viele sind Väter, die nicht mit Mutter und Kind zusammenleben, aber sich in die Verantwortung und Sorge für das Kind teilen? Sind sie wirklich "Alleinlebende“ oder aktive Mitglieder einer Familie? Es ist nicht realistisch, Haushalt und Familie gleich zu setzen. Horizontal und vertikal ist Familie weiter und größer als die Haushaltsgemeinschaft. Die Haushalts- und Gattenfamilie mag der statistische Hauptfall von Familie sein, aber die Wirklichkeit von Familie ist reicher und größer.

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11.02.2013 | 09:53  
Online-Redaktion, Deutscher Caritasverband schreibt

Hallo Peter Pan,
es kann sein, dass Ende letzter Woche aufgrund von Serverschwierigkeiten die Kommentar-Funktion nicht richtig funktioniert hat - dafür möchten wir uns entschuldigen. Aktiv gelöscht haben wir keinen Kommentar von Ihnen.
Oder meinen Sie eventuell Ihren Beitrag vom 23.01.? Der befindet sich auf dieser Seite: Alleinerziehende besser unterstützen und absichern - Link: http://www.caritas.de/magazin/kampagne/familie/familiefoerdern/arme_familien_finanziell_absichern
Mit freundlichen Grüßen,
Online-Redaktion, Deutscher Caritasverband

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08.02.2013 | 11:28  
Peter Pan schreibt

Ganz schön doof, wenn Kommentare einfach gelöscht werden, die einem nicht passen !!!

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01.02.2013 | 22:17  
A. Kuhn-Hausmann schreibt

Sehr berührende und beeindruckende Videos.

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29.01.2013 | 15:50  
Patrick Rosenfeldt schreibt

Jetzt werden Väter als "Arbeitsloser" bezeichnet? Wird ja immer schlimmer!! Das ist Väter feindlich und Diskrimierend!!

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