Im Portrait
Klaus Waldschmidt
Der bescheidene Mann für hartnäckige Fälle
Seit 1983 setzt sich Klaus Waldschmidt für arbeitslose Jugendliche ein. Rund 150 jungen Menschen hat er zusammen mit dem von ihm gegründeten Verein „Solidaritätsfonds Jugendarbeitslosigkeit e.V.“ in dieser Zeit zu einer Ausbildungsstelle verhelfen können.
Klaus Waldschmidt hilft Jugendlichen
einen Ausbildungsplatz zu finden.
Herr Waldschmidt kümmert sich insbesondere um die „schweren Fälle“: Jugendliche aus benachteiligten Familien, mit Migrationshintergrund oder mit Lernschwierigkeiten. Ohne ihn hätten sie so gut wie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Matthäus 25, Vers 40) ist das Motto des engagierten Katholiken.
Jeden Tag aufs Neue: Hilfe mit Rat und Tat
An manchen Tagen ist der 70-Jährige Herforder bis zu zwölf Stunden unterwegs, um benachteiligte Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Das Wirken von Klaus Waldschmidt und seinen Mitstreitern beschränkt sich dabei nicht nur auf das Einwerben von zusätzlichen Ausbildungsplätzen und die persönliche Betreuung von arbeitslosen Jugendlichen. Sehr eifrig sammelt Waldschmidt auch Spendengelder. Diese Gelder werden zusammen mit kirchlichen Mitteln verwendet, um in bestimmten Fällen auch einen Teil der Ausbildungskosten zu übernehmen.
Die Stiftung soll helfen die Arbeit in Zukunft fortzuführen
Damit die Initiative und das Engagement von Klaus Waldschmidt auch in Zukunft Früchte trägt, hat er im November 2006 die Stiftung „Solidaritätsfonds Jugendarbeitslosigkeit“ gegründet – und zwar als Treuhandstiftung unter dem Dach der CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn. „Die Form der Treuhandstiftung unter dem Dach der CaritasStiftung bietet alle steuerlichen Vorteile einer Stiftung und erspart mir zugleich den Verwaltungsarbeit“, betont Waldschmidt.
Dirk Lenschen