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Kambodscha

Eine Oase der Hoffnung

Kinder aus Kamboscha spielen mit LuftballonsDie Hilfe der Caritas lässt die Kinder in Kambodscha wieder lachen.Andreas Schwaiger

Mit ihrem Rollstuhl ist die kleine Srey mobil und kann mit den anderen Kinder aus der Klasse mitspielen. Das ist nicht selbstverständlich, sondern erst dank der Arbeit des Teams von Dr. Boomikumar möglich. Die Caritas hat ein engmaschiges Netz der Hilfe für Kinder mit psychischen Störungen und Behinderungen aufgebaut. Früherkennung und Krankengymnastik, bisher auf dem Lande eine Seltenheit, sind wichtige Aktivitäten. Die Mitarbeiter des Gesundheitsprojektes fördern in Spiel- und Therapiegruppen das Selbstbewusstsein der Kinder. Wer von den Kindern schon etwas älter ist, kann "Gesundheitsbotschafter" für die Kleineren werden. 

Schulbildung auch für Minenopfer

Arzt Boomikumar untersucht ein Kind Doktor Boomikumar sichert die medizinische Grundversorgung im Dorf. Andreas Schwaiger

Gemeinsam mit Eltern und Schulleitern sorgen die Caritas-Mitarbeiter dafür, dass Kinder mit Behinderung eine Schulausbildung erhalten. Und sie informieren in Gemeinden, Familien und Gesundheitszentren über die Ursachen. Rückstände chemischer Kampfstoffe im Boden führen zu häufigen Geburten von Kindern mit Entwicklungsstörungen oder geistigen und körperlichen Behinderungen. Dazu kommt die Gefahr durch die rund sechs Millionen Landminen, die auf Wegen und Feldern liegen. Etwa 35.000 Menschen haben durch die Minen Gliedmaßen verloren.
Aufklärung, Integration und Förderung von Menschen mit Behinderung liegen dem Team der Caritas besonders am Herzen. Damit das Umfeld stimmt, das die Kinder für eine gute Entwicklung brauchen.  Aus der Einrichtung der Caritas Kambodscha ist inzwischen ein bekanntes Modellprojekt für Behindertenförderung entstanden - weit über die Grenzen des Landes hinaus.

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