Die Caritas
Qualität und Ausbildung
Ausbildung für Fachleute des Helfens
Basis für das hohe Niveau der Caritas-Arbeit ist die fachliche Aus- und Fortbildung der beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den bundesweit mehr als 600 Fachschulen und Fachhochschulen der Caritas werden sie für die Arbeit mit Menschen ausgebildet, geschult und weitergebildet.
In Seminaren bilden sich Mitarbeitende der Caritas fort. DCV/Fotalia
In der weiteren Qualifizierung haben die Fortbildungsakademien der Caritas ihre Stärke. Mit ihrem Bildungsangebot tragen sie maßgeblich dazu bei, die Qualität sozialer Arbeit in der Caritas zu steigern. Sie verknüpfen Theorie und Praxis, bieten eine Austauschplattform und werden so immer wieder zu Impulsgebern für die Entwicklung des Verbandes. In Tagungen, Kursen, Workshops und Seminaren geht es um Sozial- und Verbandspolitik, Management, Wertorientierung, Personal- und Organisationsentwicklung, Soziale Arbeit und Beratung sowie um Bildung und Didaktik.
Qualität der Angebote sichern und ausbauen
Um ihre Dienste und Angebote zu optimieren und den gestiegenen Anforderungen an eine professionelle Hilfe gerecht zu werden, arbeiten die Einrichtungen der Caritas nach spezifischen Qualitätsstandards. Diese werden ständig weiter entwickelt.
Im verbandsinternen Benchmarking überprüfen Einrichtungen und Dienste ihre Strukturen. Dabei werden die Kennzahlen und Daten aus einem Bereich, zum Beispiel der stationären Altenhilfe verglichen, um Planziele zu definieren, Prioritäten zu setzen und Verbesserungspotenziale auszuloten. In Benchmarking-Zirkeln interpretieren und diskutieren die Verantwortlichen die Ergebnisse. Sie suchen nach Lösungen, um die geringer werdenden staatlichen und kirchlichen Förderungen und Zuschüsse zu kompensieren - ohne in der Qualität der Arbeit Abstriche machen zu müssen. Ihr Ziel ist, die Position der Caritas-Einrichtungen auf dem umkämpften Markt sozialer Anbieter zu sichern und zu stärken.