Deutscher Caritasverband

Referat

Familie und Generationen

Dabei nehmen wir insbesondere jene Familien in den Blick, die sich in schwierigen Lebensverhältnissen befinden.

Das Referat Familie und Generationen bringt sich ein, wenn es darum geht, ein kinder- und familienfreundliches Klima in unserer Gesellschaft zu schaffen. Deshalb engagieren wir uns im gesellschaftspolitischen Diskurs durch unsere Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für die berechtigten Interessen der Familien. Wir bringen unseren Sachverstand im Rahmen parlamentarischer Prozesse sowie bei relevanten Gesetzesvorhaben ein.

Wir erarbeiten Empfehlungen für die familienunterstützenden Dienste der Caritas, fördern den bundesweiten Erfahrungsaustausch, organisieren Konferenzen und Fachtagungen.

  • Familienunterstützende Dienstleistungen der Caritas sorgen dafür, dass Familien in akuten Notsituationen bedarfsgerechte Hilfen bekommen. Hierzu entwickeln wir Konzepte, die besonders Familien in benachteiligten Lebenslagen erreichen und armen Kindern Teilhabechancen sichern. Dabei gliedert sich unsere Arbeit in verschiedene Fachbereiche.
  • Die Schwangerschaftsberatung der Caritas richtet sich an Schwangere, Paare und Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr. Das Referat Familie und Generationen unterstützt die lokalen Beratungsstellen durch ein spezifisches Fort- und Weiterbildungsangebot sowie durch Kooperations-Veranstaltungen mit den verbandlichen Gliederungen.
  • Frühe Hilfen der Caritas unterstützen und entlasten Eltern in der Phase bis zum 3. Lebensjahr ihrer Kinder. Dies geschieht durch ehrenamtliche Alltagsunterstützung oder professionelle Hilfe. Unser Referat hat 2010 ein Projekt gestartet, mit dem bis zum Jahr 2013 an fast 100 Standorten in Deutschland Frühe Hilfen etabliert werden. Damit soll es in Zukunft besser gelingen, Überlastungen in der frühen Familienphase rechtzeitig zu vermeiden.
  • Die Familienpflege unterstützt Familien in Belastungs- und Krisensituationen, beispielsweise wenn die haushaltsführende Person ausfällt. Familienpflege kommt darüber hinaus zum Einsatz, wenn Kinder in Notsituationen versorgt oder Familien in ihrer Haushaltsführung unterstützt werden müssen. Um nachhaltig zu helfen, erproben wir in Modellprojekten auch neue Hilfeformen. Ein Beispiel ist das HaushaltsOrganisationsTraining®.
  • Frauen- und familienspezifische Gesundheitsleistungen wenden sich insbesondere an Frauen mit Fürsorge-Verantwortung. Über die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung sind wir Mitträger des Deutschen Müttergenesungswerks Wir koordinieren die Arbeit der Müttergenesung für Frauen und auch Männer in Familienverantwortung. Wir arbeiten mit einem Konzept der integrierten Versorgung, das stationäre Vorsorge und Rehamaßnahmen mit ambulanter Beratung und Nachsorge vernetzt.
  • Beispiele für generationenübergreifende Projekte sind unsere Beteiligung am Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser der Bundesregierung und Frühe Hilfen, bei denen Familien durch ältere Ehrenamtliche mit Zeitgeschenken unterstützt werden.

In allen diesen Fachbereichen engagieren wir uns im Qualitätsmanagement sowie in der Fortbildung der beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen. Wir kooperieren sowohl mit verbandlichen Gliederungen als auch mit Verbänden der öffentlichen und privaten Fürsorge wie beispielsweise der BAGFW.

Wir publizieren in verschiedenen Medien und veröffentlichen einen elektronischen Infoservice, in dem wir aktuelle Themen aufgreifen und familienrelevante Studien oder Gesetzesvorhaben bewerten.  

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