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Das Porto mit Herz
Sondermarken für die Weihnachtspost
Ob Geschäftspost oder Grüße an Verwandte und Freunde: Die neuen Weihnachtsbriefmarken geben Ihrer Post festlichen Glanz. Darüber hinaus unterstützen Sie durch den Kauf der Wohlfahrtsmarken die Soziale Arbeit der Caritas.
Die Weihnachtsmarken 2011 bilden zwei Heilige ab, die Vorläufer der weihnachtlichen Tradition des Teilens und Schenkens waren und heute etwas wie die Vorboten des Christfestes sind: St. Martin und St. Nikolaus. Von beiden Heiligen, die als Wohltäter in die Geschichte eingegangen sind, gibt es viele Legenden und bis heute gepflegte Bräuche.
Die Weihnachtsbriefmarken, edle Weihnachtskarten oder Ersttagsbriefe erhalten Sie auch online auf www.caritas-wohlfahrtsmarken.de.
Nikolaus bringt die Gaben

Nikolaus gilt als himmlischer Kinderfreund. Die Sonderbriefmarke zeigt ihn als den Gabenbringer, der seit Jahrhunderten sowohl in der lateinisch-westlichen als auch in der griechisch-östlichen Welt verehrt wird. Das Schenken war bis zur Reformation nicht mit Weihnachten, sondern mit St. Nikolaus verbunden. Erst um 1535 initiierte Martin Luther das Christfest am 25.12. in der Abkehr von den Heiligen als Fest des Beschenkens für Arme und Kinder. Das Bild auf der Marke zeigt St. Nikolaus als Bischof im Heiligenschein.
Der Künstler des der Sonderbriefmarke zugrunde liegenden Fensters aus der Pfarrkirche St. Nikolaus in Rheurdt am Niederrhein hat zwei Motive zusammengeführt. So hat St. Nikolaus hier vier statt der traditionell drei Äpfel und beschenkt neben den drei Kindern auch die Jungfrau mit dem Kind.
Die Mantelteilung als Symbol für die christliche Nächstenliebe

Die zweite Sonderbriefmarke St. Martin in der berühmten Szene der Mantelteilung. Als junger Adliger dienstverpflichtet, gehörte Martinus als Offizier einer Eliteeinheit des römischen Heeres an. Bei einem Ausritt, kam es zu jener Begegnung mit einem Bettler. Martinus zückte das Schwert und teilte seinen Rock mit dem Frierenden. Diese "Mantelteilung" bildet die Schlüsselszene seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben. Im Traum offenbart sich ihm Christus als der gerettete Bettler. Aus dem Krieger Martinus wird ein Kämpfer für die Sache Gottes. Die Tat Martins wird zum Symbol der Nächstenliebe.
Die abgebildete Szene basiert auf dem Foto eines Fensters aus der Pfarrkirche St. Martin in Nettersheim in der Eifel. Die Darstellung Martins, dem ein einfacher Soldat mit Lanze als Beobachter und Zeuge der Szene beigestellt ist, entspricht einer aus dem 19. Jahrhundert übernommenen, zeittypisch naturalisierten und farbenprächtigen Gestaltung, deren Mittelpunkt der geöffnete rote Mantel ist.