Kontakt

Konkrete Hilfen vor Ort

830 Dienste und Einrichtungen der Caritas unterstützen und beraten wohnungslose Menschen. Hier finden Sie die Adressen der Wohnungslosenhilfe .


Ansprechpartner beim Deutschen Caritasverband

Stefan Kunz
Telefon: 0761/200-378
E-Mail: stefan.kunz@caritas.de  

 
Bundesweites Netzwerk

Katholische Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe

In der KAGW haben sich Träger von Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe der Caritas zusammengeschlossen. Die Fachorganisation auf Bundesebene setzt sich für die Interessen wohnungsloser Menschen und die Bedingungen der Dienste und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe ein.
www.kagw.de

 
Unsere Arbeit  

Wohnungslosenhilfe der Caritas

Sie schlafen unter Brücken, in Obdachlosenunterkünften oder bei Freunden. Wohnungslose Menschen haben kein eigenes Dach über dem Kopf, dafür aber eine Menge Probleme. Die Caritas kämpft gegen die Verarmung und Ausgrenzung dieser Menschen. Sie setzt sich in der politischen Diskussion für deren Rechte ein.


Die Caritas sieht sich als parteiliche Unterstützerin wohnungsloser Menschen. Sie will ihnen helfen, ihre persönlichen, materiellen und sozialen Ressourcen zu erschließen. Darüber hinaus macht sie sich stark für die Öffnung und gemeinsamen Gestaltung von Lebensräumen und die Durchsetzung ihrer gesetzlichen Ansprüche.

Hilfen für wohnungslose Menschen

In bundesweit 830 Einrichtungen beraten, betreuen und begleiten 3.000 Fachleute der Caritas wohnungslose Menschen oder die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Dabei respektieren sie die Eigenart und Eigenständigkeit der Menschen und informieren sie über ihre Rechte, Pflichten und Hilfsangebote. Das Ziel lautet: Die Fähigkeiten und Kompetenzen wohnungsloser Menschen zu stärken, damit sie ihr Recht auf Teilhabe an unserer Gesellschaft wahrnehmen können. Sie sollen ihr Leben so weit es geht, selbständig führen. Dabei unterstützen sie unterschiedliche Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe:

Niedrigschwellige Hilfen
In Tagescafés oder Straßentreffs der Caritas können sich wohnungslose Menschen ohne Vorbedingungen aufhalten. Dort können sie Wäsche waschen, duschen, essen und trinken oder einfach nur da sein. Oft tauschen sie sich mit den Mitarbeiter(innen) aus und bauen so erste Kontakte zu den weiteren Angeboten der Wohnungslosenhilfe auf. In Projekten zur gesundheitlichen Versorgung erhalten sie schnelle und unkomplizierte Hilfe bei gesundheitlichen Problemen.

Beratungsstellen
Menschen in schwierigen Wohn- und Lebens-Situationen bekommen hier eine professionelle Beratung. Die Mitarbeiter(innen) liefern ihnen keine Patentrezepte. Sie entwickeln mit den ihnen Strategien, wie sie ihre Probleme selbständig lösen können. Wo die Betroffenen nicht alleine klarkommen, erhalten sie Unterstützung und Hilfe.

Teilstationäre Einrichtungen
Wohnungslose Menschen erhalten hier verschiedene Angebote der Unterstützung und Betreuung. Sie bleiben dabei in ihrem gewohnten Umfeld und versuchen ihr Leben eigenständig zu gestalten. Probleme, die in und mit einer eigenen Wohnung auftreten, lösen sie mit Unterstützung der Mitarbeiter(innen) der Wohnungslosenhilfe.

Stationäre Einrichtungen 
Dazu zählen vor allem betreute Wohngruppen, in denen wohnungslose Menschen für einen bestimmten Zeitraum leben. Die Mitarbeiter(innen) der Wohnungslosenhilfe helfen dabei durch den Dschungel der Ämter und Verfahren sowie der Einrichtungen und Angebote. Ziel ist, für jeden und jede einen individuellen Hilfeplan zu erstellen und passende weiterführende Hilfen zu vermitteln.  

Konzepte und Positionen

Die Wohnungslosenhilfe der Caritas entwickelt Modelle und Konzeptionen weiter und steht im Austausch mit Wissenschaft und Forschung. Sie formuliert fach- und sozialpolitische Positionen und vertritt diese gemeinsam mit anderen kirchlichen Trägern in Politik und Öffentlichkeit. Die Caritas informiert über soziale Ausgrenzung und die dadurch verursachten Probleme wohnungsloser Menschen.

Austausch und Vernetzung bundesweit

Der Deutsche Caritasverband vertritt die Anliegen und Interessen der von Wohnungslosigkeit Betroffenen auf Bundesebene. Er fördert den Austausch und die Zusammenarbeit der Träger und Einrichtungen auf überregionaler Ebene und arbeitet mit anderen in der Wohnungslosenhilfe tätigen Verbänden und Organisationen zusammen. Ein Schwerpunkt ist die Vernetzung mit anderen Fachgebieten, um bedarfsgerechte Hilfen für wohnungslose Menschen realisieren zu können. 

Weitere Infos zum Thema »Wohnungslosenhilfe«