Ich brauche Hilfe  

Unser Angebot ...

Was wir bieten

  1. Partner und Familie einzubeziehen
    bei der Bewältigung zwiespältiger Gefühle wie zum Beispiel Trauer, Angst und Zweifel zu begleiten.
  2. Hilfen zur Durchsetzung gesetzlicher Ansprüche zu vermitteln
    mit Hebammen, Kinderärztinnen oder Kinderärzten und der Entbindungsklinik zusammenzuarbeiten.
  3. Eine Frühförderung des Kindes rechtzeitig mit einzubeziehen.
  4. Darüber hinaus werden Kontakte zu Eltern mit behinderten Kindern geknüpft. Es hat sich gezeigt, daß die ganz persönlichen Erfahrungen dieser Eltern Wegweiser für die Erwartungshaltung der Schwangeren sind und gleichzeitig ihre Hoffnung und Zuversicht stärken können.

a) ...nach der Geburt eines behinderten Kindes
b) ...nach einem Schwangerschaftsabbruch
c) ...bei Verlust eines Kindes durch Fehl- oder Totgeburt oder durch frühen Kindstod
d) ...in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung
e) ...bei wirtschaftlichen und sozialen Problemen

a) nach der Geburt eines behinderten Kindes

Werden Sie erst nach der Geburt mit der Behinderung ihres Kindes konfrontiert, finden Sie in unseren Beratungsstellen Ansprechpartnerinnen für alles, was Sie in dieser neuen Lebenssituation bewegt. Gemeinsame Gespräche bieten Ihnen die Möglichkeit, Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft zu entwickeln.

Sie erhalten Informationen über spezielle Hilfemöglichkeiten und Dienste, die Sie als Eltern unterstützen und Ihr Kind fördern. Auch Begegnungen mit anderen Eltern behinderter Kinder können hilfreich sein und deutlich machen, dass das Leben mit einem behinderten Kind auch Gewinn bedeuten kann. Durch die Vernetzung unserer Beratungsstellen mit den Diensten der Behindertenhilfe ist eine Vermittlung von sozialen Hilfen und staatlichen Leistungen gewährleistet.

b) nach einem Schwangerschaftsabbruch

Keine Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch kann losgelöst vom gesamten Leben einer Frau oder eines Paares gesehen werden.

So unterschiedlich die Gründe für einen Schwangerschaftsabbruch sind, so unterschiedlich sind auch die Gründe, die zu Belastungen nach einem Schwangerschaftsabbruch führen können.

Zum Beispiel:

  • fehlende Übereinstimmung mit dem Partner oder vielleicht sogar Trennung
  • Zwang zur Verheimlichung
  • soziale Isolation und fehlende Unterstützung
  • moralischer, psychischer Druck, Schuldgefühle
  • Trauerreaktionen.

Viele Frauen haben erfahren müssen, dass sie nach dem Schwangerschaftsabbruch mit Ihren Belastungen allein gelassen werden. In der Begegnung mit einer Beraterin können Sie ihre Probleme ansprechen und werden dabei unterstützt, belastende Erfahrungen zu bewältigen.
 

c) bei Verlust eines Kindes durch Fehl- oder Totgeburt oder durch frühen Kindstod

Für Mütter und Väter, deren Kind tot geboren wird oder unmittelbar nach der Geburt stirbt, ist dieser Verlust fast immer ein schrecklicher Einbruch in einer hoffnungsvollen Lebensphase. Der Schmerz verschließt. Eine Mauer wächst um dieses Leid herum, die durch die Unsicherheit und Ratlosigkeit der Umwelt noch verstärkt wird. Und doch zeigt es sich immer wieder, wie sehr die Trauernden ein Gespräch suchen und sich nach Menschen sehnen, die für sie da sind, die sich ihrer Trauer nicht entziehen.

In Beratungsgesprächen kann ihre Trauer zu Wort kommen - mit allen Gefühlen, die der Verlust ausgelöst hat. Dabei ist die persönliche Lebensgeschichte ebenso von Bedeutung wie die Fragen nach Erklärung, Orientierung, nach Sinn und neuen Sichtweisen.
 

d) in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung

Sexualität ist elementarer Bestandteil des menschlichen Lebens. Fragen zum sexuellen Verhalten stellen sich junge Menschen und junge Paare wie auch Frauen, Männer, Paare und Eltern, die unsicher sind, ob und wann ein Kind oder ein weiteres Kind für sie verantwortbar erscheint.

Unsere Beraterinnen informieren Sie nicht nur über verschiedene Möglichkeiten der Familienplanung und Empfängnisregelung, ihre Anwendung, Wirkweise und ethische Bewertung. Sie sprechen auch mit Ihnen und Ihrem Partner über Ihre konkrete Lebenssituation und die sich daraus ergebende Gestaltung von Sexualität und verantwortlicher Elternschaft.
 

e) bei wirtschaftlichen und sozialen Problemen

Die katholischen Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen verbinden die Beratung mit konkreter Hilfe. Dabei kann es sich um finanzielle Hilfen nach gesetzlichen Ansprüchen handeln oder um Hilfen aus anderen öffentlichen, freien und kirchlichen Mitteln.

Ergänzend zu den finanziellen Hilfen vermitteln die Beratungsstellen Sachhilfen wie Babyausstattung, Kleidung, Wohnungseinrichtung oder Wäsche.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Hilfen wie die Unterstützung bei

  • Behördenkontakten
  • Wohnraumbeschaffung
  • Vermittlung einer Kinderbetreuung wie zum Beispiel Tagespflege, Pflegefamilie, Kindertagesstätte
  • Suche oder Erhalt der Ausbildungs- und Arbeitsstelle
  • Vermittlung von Kur- und Erholungsmaßnahmen
  • Vermittlung von Familienpflegerinnen, Haushaltshilfen und Babysittern.